Bitte verwenden Sie diesen Link, um diese Publikation zu zitieren, oder auf sie als Internetquelle zu verweisen: https://hdl.handle.net/10419/344072 
Erscheinungsjahr: 
2026
Quellenangabe: 
[Journal:] Perspektiven der Wirtschaftspolitik [ISSN:] 1468-2516 [Volume:] 27 [Issue:] 3 [Publisher:] De Gruyter Brill [Place:] Berlin [Year:] 2026 [Pages:] 222-234
Verlag: 
De Gruyter Brill, Berlin
Zusammenfassung: 
Matching-Märkte – beispielsweise für Schul- oder Studienplätze – kommen ohne den Preismechanismus aus und basieren stattdessen auf Präferenzlisten. Die Matching-Theorie hat leistungsfähige Werkzeuge entwickelt, die faire und stabile Zuordnungen versprechen, so die strategiesicheren Verfahren wie der Deferred-Acceptance-Algorithmus. Die empirische Evidenz zeigt jedoch, dass Bewerber:innen selbst in strategiesicheren Verfahren systematisch suboptimale Ranglisten abgeben. In diesem Beitrag beleuchten Christian Basteck, Dorothea Kübler und Vincent Meisner solche Abweichungen aus verhaltensökonomischer Perspektive, insbesondere im Hinblick auf unzureichende strategische Versiertheit und referenzabhängige oder unbekannte Präferenzen. Sie plädieren für ein verhaltensökonomisch fundiertes Marktdesign, das strategiesichere Algorithmen mit verständlichen Verfahrensbeschreibungen, mehr Zeit für Entscheidungen zwischen Angeboten sowie bereitgestellten Informationen kombiniert, um die Qualität und Fairness von Zuordnungen zu verbessern.
Schlagwörter: 
Matching-Märkte
Marktdesign
Bildungsökonomik
zentrale Vergabeverfahren
Chancengleichheit
JEL: 
C92
D83
D49
Persistent Identifier der Erstveröffentlichung: 
Creative-Commons-Lizenz: 
cc-by Logo
Dokumentart: 
Article
Dokumentversion: 
Published Version

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