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https://hdl.handle.net/10419/336170 Autor:innen:
Erscheinungsjahr:
2025
Schriftenreihe/Nr.:
IAB-Discussion Paper No. 15/2025
Verlag:
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
Zusammenfassung:
This study investigates the role of engaging in physical leisure activities in facilitating refugees' structural integration through enhancing their social capital, destination-language proficiency, and health. The physical fitness gained from such activities can also be crucial for securing physically demanding jobs. As employment significantly influences refugees' social integration, this research specifically examines the impact of the intensity and regularity of sports engagement on employment outcomes among refugees from the 2015/16 influx in Germany. Utilizing longitudinal data from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, findings reveal that regular and more intensive engagement in physical leisure activities increases refugees' chances of securing gainful employment and obtaining physically demanding jobs in the subsequent year. However, sports involvement does not correlate with higher occupational prestige, potentially locking them into lower-status jobs. Additionally, time spent in other types of leisure activities shows a slightly negative association with labor market outcomes, underscoring the unique benefits of sports. This points to the dual-edged nature of sports as an integration tool - beneficial in fostering initial labor market entry but possibly limiting in terms of career advancement.
Zusammenfassung (übersetzt):
Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann.
Schlagwörter:
sports
time use
labor market integration
time use
labor market integration
JEL:
J15
J24
J61
I12
Z13
Z20
J24
J61
I12
Z13
Z20
Persistent Identifier der Erstveröffentlichung:
Dokumentart:
Working Paper
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