Bitte verwenden Sie diesen Link, um diese Publikation zu zitieren, oder auf sie als Internetquelle zu verweisen: https://hdl.handle.net/10419/344269 
Autor:innen: 
Erscheinungsjahr: 
2026
Schriftenreihe/Nr.: 
SWP-Aktuell No. 47/2026
Verlag: 
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Zusammenfassung: 
Wie der Konflikt in der Straße von Hormus verdeutlicht, fehlt es westlichen Streitkräften an Fähigkeiten, mobile Abschussvorrichtungen für Anti-Schiffs-Flugkörper und -drohnen vor deren Start zu finden und zu bekämpfen. Mit entsprechenden landgestützten Systemen kontrolliert der Iran hauptsächlich den Verkehr durch die Meerenge. Da sich die US-Regierung scheut, mit Bodentruppen dagegen vorzugehen, konzentriert sie sich darauf, zum einen Elemente der iranischen Küstenverteidigung wie Radarstationen zu bombardieren und zum anderen den Schutz von Handelsschiffen zu gewährleisten. Auf diese Weise hat sich die Bedrohung durch landgestützte Anti-Schiffs-Waffen aber nicht abschwächen lassen. Um deren Einsatz zu verhindern - sei es durch Zerstörung oder ihre Androhung -, sind Fähigkeiten auf gegnerischem Boden nötig. Eine Möglichkeit dafür bilden autonome Landsysteme, wie sich im Kampf der Ukraine gegen die russische Vollinvasion beobachten lässt. Nato-Staaten wie Deutschland sollten diese Erfahrungen aufnehmen und autonome Landsysteme stärker in Verfahren zur Bekämpfung gegnerischer Stellungen an Küsten integrieren.
Schlagwörter: 
Iran-Krieg
Straße von Hormus
Ostsee
internationale Schifffahrt
Anti-Schiffs-Flugkörper und -drohnen
Seezielbekämpfung
transporter erector launcher (TEL)
Systemverbünde
sensor-to-shooter (S2S)
anti-access/area denial (A2/AD)
multi-domain operations (MDO)
Counter-AD
Persistent Identifier der Erstveröffentlichung: 
Creative-Commons-Lizenz: 
cc-by Logo
Dokumentart: 
Research Report

Datei(en):
Datei
Größe
202.83 kB





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