Bitte verwenden Sie diesen Link, um diese Publikation zu zitieren, oder auf sie als Internetquelle zu verweisen: https://hdl.handle.net/10419/343643 
Erscheinungsjahr: 
2026
Schriftenreihe/Nr.: 
ECONtribute Policy Brief No. 073
Verlag: 
University of Bonn and University of Cologne, Reinhard Selten Institute (RSI), Bonn and Cologne
Zusammenfassung: 
Die Zusammensetzung von Schulklassen beeinflusst, welche Freundschaften zwischen Kindern entstehen. Dieser Policy Brief zeigt, dass vielfältigere Freundschaften gefördert werden können, wenn sich Geschlecht innerhalb einer Klasse möglichst wenig mit anderen sozialen Merkmalen wie Migrationsgeschichte, Religion oder sozioökonomischem Hintergrund überschneidet. Basierend auf Daten aus 524 Schulklassen sowie Simulationsanalysen wird eine einfach anwendbare dreistufige Heuristik vorgestellt: ein relevantes soziales Merkmal auswählen, geschlechtsbezogene Subgruppen bilden und diese gleichmäßig auf die Klassen verteilen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Ansatz Eigengruppen-Freundschaften reduzieren und damit den Aufbau vielfältiger sozialer Beziehungen fördern kann, ohne die pädagogische Entscheidungsfreiheit von Schulen zu ersetzen.
Dokumentart: 
Research Report

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