Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343389 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] Perspektiven der Wirtschaftspolitik [ISSN:] 1468-2516 [Volume:] 27 [Issue:] 2 [Year:] 2026 [Pages:] 173-183
Publisher: 
De Gruyter, Berlin
Abstract: 
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Maß für die gesamtwirtschaftlich erzielten Einkommen ist kritisierbar, weil es auch die Abschreibungen beinhaltet, die den rechnerischen Kapitalstock reduzieren. Das Nettoinlandsprodukt (NIP) kann insofern als ein geeigneterer Indikator für die zur Verteilung stehenden Einkommen gesehen werden. In diesem Zusammenhang erörtert Alfons J. Weichenrieder die im Zeitablauf steigende Rolle der Abschreibungen und das damit verbundene Auseinanderlaufen von BIP und NIP. In Deutschland wuchs von 1991 bis 2024 das nominale NIP um durchschnittlich 0,19 Prozentpunkte pro Jahr weniger stark als das BIP. Quoten wie die Staats- und die Schuldenquote, die das BIP als Bezugsgröße nehmen, können daher falsche Eindrücke vermitteln und zu verfehlten Schlussfolgerungen führen.
Subjects: 
Bruttoinlandsprodukt
Nettoinlandsprodukt
Abschreibungen
VGR
Staatsquote
Schuldenquote
Sozialleistungsquote
JEL: 
E10
H10
I30
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
cc-by Logo
Document Type: 
Article

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