Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343376 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] Perspektiven der Wirtschaftspolitik [ISSN:] 1468-2516 [Volume:] 27 [Issue:] 1 [Year:] 2026 [Pages:] 13-18
Publisher: 
De Gruyter, Berlin
Abstract: 
Die WTO macht seit vielen Jahren Krisen durch. Seit der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump in den Vereinigten Staaten haben diese existenzielle Züge angenommen. In diesem Beitrag analysiert Rolf J. Langhammer die Gründe hierfür. Er unterscheidet zwischen endogenen Ursachen, die im Vertragswerk liegen, und exogenen Gründen, die auf ein nicht-kooperatives Verhalten der Vereinigten Staaten und Chinas zurückzuführen sind. Letztere wiegen schwerer, vor allem die Aufkündigung des Meistbegünstigungsgebots durch Trump. Wege aus der Krise sieht Langhammer weniger in der Richtung eines radikalen Neubeginns ohne die Vereinigten Staaten außerhalb des WTO-Vertragswerks als darin, innerhalb der WTO einen Kern von reformwilligen Mitgliedern zu finden, der groß genug ist, um eine kritische Masse im Welthandel zu bilden. Auf die EU und China als größte Partner käme dabei besondere Verantwortung zu, die sie aber wegen gegenseitiger Blockaden gegenwärtig nicht wahrzunehmen bereit sind. So bleibt nur eine Politik der kleinen Schritte als realistische Option, ohne dass sich die WTO aus dem Krisenmodus wird befreien können.
Subjects: 
Welthandelsordnung
Handelsliberalisierung
regionale Integration
JEL: 
F13
F15
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
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Document Type: 
Article

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