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https://hdl.handle.net/10419/342527 Authors:
Year of Publication:
2026
Series/Report no.:
Research Paper No. 35
Publisher:
EcoAustria - Institute for Economic Research, Vienna
Abstract:
This paper examines how European venture capitalists connect at the partner level and whether observed ties reflect embeddedness and structural-similarity as predicted by network theory. Using PitchBook data on roughly 41,000 completed European VC deals and approximately 4,000 European-based VC partners, we reconstruct a large person-to-person network from fund-team affiliations, board co-involvement, and portfolio-executive links. The analysis uses network centrality measures, maximal clique participation, local neighborhood overlap, and Monte Carlo SimRank. The empirical design tests two baseline propositions. First, if cohesive participation captures embeddedness and eigenvector centrality captures influence, more embedded actors should be more central. Second, if ties form among structurally proximate actors, connected dyads should exhibit greater similarity than unconnected dyads. The results support both propositions. Clique participation is moderately positively associated with eigenvector centrality. Observed ties also exhibit substantially higher mean Jaccard similarity than randomly sampled non-ties, and the same pattern holds for Monte Carlo SimRank.
Abstract (Translated):
Venture Capital spielt eine zentrale Rolle bei der Finanzierung innovativer Unternehmen. Neben Kapital sind dabei vor allem Netzwerke von Bedeutung. Investor:innen tauschen Informationen aus, identifizieren Geschäftsmöglichkeiten, begleiten Unternehmen strategisch und organisieren Folgefinanzierungen. Ein neues Research Paper von Monika Köppl-Turyna und Nils Pomberger untersucht erstmals, wie stark europäische Venture-Capital-Investoren auf Partnerebene miteinander vernetzt sind und welche Strukturen diese Netzwerke prägen. Die Studie basiert auf Daten von rund 41.000 Venture-Capital-Transaktionen in Europa sowie Informationen zu rund 4.000 in Europa tätigen Venture-Capital-Partnern. Auf Basis von Fondszugehörigkeiten, gemeinsamen Mandaten und Verbindungen zu Portfoliounternehmen wird ein umfangreiches Netzwerk rekonstruiert, das mehr als 154.000 Akteure und rund 255.000 Beziehungen umfasst. Die Ergebnisse machen deutlich, dass europäische Venture-Capital-Netzwerke keineswegs zufällig entstehen. Vielmehr bilden sich enge Gruppen von Investoren, die über wiederholte Interaktionen, gemeinsame Beteiligungen und ähnliche berufliche Umfelder miteinander verbunden sind. Investoren, die stärker in solche Netzwerke eingebunden sind, nehmen zugleich häufig zentrale und einflussreiche Positionen innerhalb des europäischen Venture-Capital-Ökosystems ein. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass bestehende Verbindungen besonders häufig zwischen Akteuren entstehen, die bereits ähnliche Netzwerke und Kontaktstrukturen aufweisen. Vertrauen, Reputation und Informationsaustausch spielen damit eine wichtige Rolle für die Entstehung und Stabilität von Beziehungen im Venture-Capital-Markt. Das Research Paper liefert damit neue Einblicke in die Funktionsweise des europäischen Venture-Capital-Marktes und zeigt, dass Netzwerke nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Investoren prägen, sondern potenziell auch Einfluss auf die Finanzierung, Entwicklung und den Erfolg innovativer Unternehmen haben. Gleichzeitig schafft die Analyse eine Grundlage für zukünftige Forschung zu den Auswirkungen von Investoren-Netzwerken auf Unternehmenswachstum, Anschlussfinanzierungen und Exits.
Document Type:
Working Paper
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