Bitte verwenden Sie diesen Link, um diese Publikation zu zitieren, oder auf sie als Internetquelle zu verweisen: https://hdl.handle.net/10419/341361 
Erscheinungsjahr: 
2026
Schriftenreihe/Nr.: 
RatSWD Working Paper No. 291
Verlag: 
Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), Berlin
Zusammenfassung: 
Die Nutzung amtlicher Mikrodaten ist eine wichtige Quelle der empirischen Forschung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Der hohe Informationsgehalt der Daten geht jedoch mit klar definierten Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit beim Zugang einher. Die Forschungsdatenzentren (FDZen) der amtlichen Statistik und der Bundesagentur für Arbeit (BA) fungieren als intermediäre Institutionen, die den Zugang zu diesen sensiblen Daten unter Wahrung rechtlicher und technischer Schutzmechanismen ermöglichen. Während stark anonymisierte Daten einfacher zugänglich sind, erfordern detailreiche Datenprodukte bisweilen die physische Präsenz an abgesicherten Standorten. Vor dem Hintergrund steigender Flexibilitäts- und Effizienzanforderungen der Wissenschaft rückt der Remote-Desktop-Zugang als innovative Lösung in den Fokus. Das vorliegende Working Paper zeigt den Umsetzungsweg von zwei FDZen, die unter komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen tragfähige Remote-Zugänge entwickelt haben, die eine datenschutzkonforme Nutzung amtlicher Mikrodaten erlaubt. Die Fallbeispiele zeigen, dass technische Machbarkeit und rechtliche Konformität nicht in einem Widerspruch stehen, jedoch individuelle Anpassungen und institutionelle Lernprozesse erfordern. Die Ergebnisse liefern Impulse für eine Weiterentwicklung der Dateninfrastruktur und eröffnen Anschlussperspektiven für eine breitere Etablierung digitaler Zugangswege zu sensiblen Forschungsdaten.
Schlagwörter: 
Remote-Desktop
amtliche Mikrodaten
Forschungsdatenzentrum
Forschungsdaten
Datenzugang
Anonymisierung
Persistent Identifier der Erstveröffentlichung: 
Creative-Commons-Lizenz: 
cc-by Logo
Dokumentart: 
Working Paper

Datei(en):
Datei
Größe
687.06 kB





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