Bitte verwenden Sie diesen Link, um diese Publikation zu zitieren, oder auf sie als Internetquelle zu verweisen: https://hdl.handle.net/10419/335683 
Erscheinungsjahr: 
2025
Quellenangabe: 
[Journal:] DIW Wochenbericht [ISSN:] 1860-8787 [Volume:] 92 [Issue:] 51-52 [Year:] 2025 [Pages:] 853-862
Verlag: 
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Zusammenfassung: 
Nach zwei Jahren deutlicher Preisrückgänge zeigt sich am deutschen Immobilienmarkt eine leichte Stabilisierung: Baugrundstücke und Einfamilienhäuser verbilligten sich nominal nur noch um rund ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2024 lag der Rückgang noch bei vier beziehungsweise sieben Prozent. Die Preise für Reihenhäuser und Wohnungen zogen hingegen leicht um 0,5 Prozent an. Die Preisentwicklung fällt je nach Standorttyp unterschiedlich aus: In den Metropolen haben sich Baugrundstücke um fünf Prozent verbilligt, während Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser dort wieder etwas teurer wurden. In allen anderen Regionen blieben die Preise weitgehend stabil. Die Mieten sind bundesweit im Schnitt um rund vier Prozent gestiegen, sowohl im Bestand als auch im Neubau. Besonders stark war der Anstieg in den Metropolen, wo er bis zu acht Prozent erreichte. Die Bevölkerung wächst, während die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen weiter zurückgeht. Wohnraum bleibt also knapp. Zusammen mit einem schwachen makroökonomischen Umfeld dürfte dies die Mieten auch künftig steigen lassen, da sich immer weniger Menschen Eigentum leisten können. Die Politik ist dringend gefordert, den Wohnungsbau zu fördern und bauhinderliche Verfahren und Vorschriften zu vereinfachen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken.
Schlagwörter: 
speculative house price bubbles
explosive roots tests
German cities and towns
JEL: 
C32
E27
E32
Persistent Identifier der Erstveröffentlichung: 
Creative-Commons-Lizenz: 
cc-by Logo
Dokumentart: 
Article

Datei(en):
Datei
Größe
5.74 MB





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