Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343997 
Year of Publication: 
2026
Series/Report no.: 
Kiel Policy Brief No. 216
Publisher: 
Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel), Kiel
Abstract: 
* Die deutschen Verteidigungsausgaben haben sich zwischen 2022 und 2027 mehr als verdoppelt und erreichen mit rund 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein sehr hohes, historisch jedoch keineswegs beispielloses Niveau. Dieser Aufwuchs kann sowohl für die Sicherheit als auch für die Wirtschaft wichtige Impulse setzen. * Im Haushaltsentwurf 2027 verschiebt sich das Gewicht innerhalb der Verteidigungsausgaben deutlich zugunsten der militärischen Beschaffung, deren Anteil an den Gesamtausgaben auf über 40 Prozent (2027) steigt. * Unter den größten Beschaffungstiteln (rund 50 Mrd. Euro, etwa 83 Prozent des gesamten Beschaffungsvolumens) dominieren weiterhin etablierte Waffensysteme, Munition und Feldzeugmaterial; neue Technologien wie Drohnen, unbemannte oder autonome Systeme spielen eine untergeordnete Rolle. Bei strategischen Fähigkeiten wie der Satellitenkommunikation setzt Deutschland eher auf nationale statt europäisch gebündelte Lösungen. * Forschung und Entwicklung sind zentral sowohl für militärische Fähigkeiten als auch für wirtschaftliches Wachstum, verharren im Haushaltsentwurf 2027 aber auf niedrigem Niveau: Ihr Anteil an den Verteidigungsausgaben liegt trotz nominal steigender Summen unverändert bei 3 bis 4 Prozent.
Subjects: 
Verteidigungshaushalt
Militärische Beschaffung
Forschung und Entwicklung
Deutschland
JEL: 
H56
H57
H61
O38
Document Type: 
Research Report

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