Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343632 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] ifo Schnelldienst Digital [ISSN:] 2700-8371 [Volume:] 7 [Issue:] 14 [Year:] 2026 [Pages:] 1-14
Publisher: 
ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, München
Abstract: 
Eine aktualisierte Analyse des ifo Instituts erweitert die bisherige Sozialbudget-Berechnung (1992-2024) um das Jahr 2025. Sie zeigt, dass das deutsche Sozialbudget zwischen 1992 und 2025 real um rund 70% gewachsen ist, bei gleichzeitig steigender Sozialbudgetquote. Die Funktionen Alter und Krankheit machen 2025 zusammen rund 70% der gesamten Sozialausgaben aus und sind für über 80% des realen Ausgabenzuwachses seit 1992 verantwortlich. Steuerfinanzierte Förder- und Fürsorgesysteme (z. B. Grundsicherung, Kindergeld) tragen knapp 20% zum Sozialbudget bei. Der demografische Wandel ist der zentrale strukturelle Kostentreiber dieser Entwicklung und verschärft die intergenerationale Lastenverschiebung im deutschen Sozialstaat. Zugleich zeigt die Analyse, dass der Sozialstaat in Krisenzeiten als automatischer Stabilisator wirkt.
Subjects: 
Sozialstaat
Sozialbudgetquote
Umverteilung
Finanzierungslast
Demografie
Document Type: 
Article

Files in This Item:
File
Size





Items in EconStor are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.