Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343291 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] DIW Wochenbericht [ISSN:] 1860-8787 [Volume:] 93 [Issue:] 32 [Year:] 2026 [Pages:] 481-487
Publisher: 
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Abstract: 
Der Verlust von Industriearbeitsplätzen in Deutschland wird häufig mit großer Sorge betrachtet. Obwohl im Produzieren- den Gewerbe viele produktionsnahe Arbeitsplätze abgebaut werden, entstehen neue Arbeitsstellen mit ähnlichen Tätigkeitsprofilen in Dienstleistungsunternehmen. Rund zwei Drittel der von 1975 bis 2019 in Industriebranchen verlorenen Arbeitsplätze werden so ausgeglichen. Gelingt entlassenen Beschäftigten der Wechsel in einen neuen Job mit ähnlichen Tätigkeiten, bleiben die Einkommensverluste meist gering - unabhängig davon, in welchem Sektor sie arbeiten. Entscheidend ist der Erhalt berufsspezifischer Kompetenzen. Daher sollten nicht einzelne Branchen geschützt, sondern auf Qualifizierung, berufliche Anschlussfähigkeit und Vermittlung über Branchengrenzen hinweg gesetzt werden.
Subjects: 
Employment structure
structural change
displacements
layoffs
occupations
manufacturing decline
germany
JEL: 
E24
J21
J24
J31
J63
L23
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
cc-by Logo
Document Type: 
Article

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