Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/343122 
Year of Publication: 
2026
Series/Report no.: 
SWP-Aktuell No. 36/2026
Publisher: 
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Abstract: 
Der Gesundheitssektor sieht sich weltweit einer zunehmenden Bedrohung durch Cyberangriffe ausgesetzt. Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) verzeichnete zwischen 2022 und 2025 insgesamt 351 signifikante Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen. Diese Daten liefern erste Erkenntnisse über die Auswirkungen von und das Krisenmanagement nach Cyberangriffen auf das Gesundheitswesen und verdeutlichen, dass solche Angriffe eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und die nationale Sicherheit darstellen. Die Datenauswertung zeigt, dass es eines Scharniers zwischen nationalen kritischen Sektoren und der europäischen bzw. der internationalen Ebene bedarf. Diese Funktion könnte der Nationale Sicherheitsrat einnehmen. Im Mittelpunkt steht dabei die Erstellung integrierter nationaler und internationaler Lagebilder auf Basis interdisziplinärer Auswertungen. Nur so können Bedrohungen systematisch erfasst, daraus wirksame Maßnahmen abgeleitet und der Gesundheitssektor ganzheitlich abgesichert werden.
Subjects: 
Cybersicherheit
Gesundheitssektor
Gesundheitswesen
Krisenmanagement
Krisenreaktionen
Resilienz
öffentliche Gesundheit
nationale Sicherheit
kritische Sektoren
kritische Infrastrukturen
KRITIS
Digitalisierung
Ransomware-Angriffe
Datendiebstahl
Störungen von IT-Systemen
Nationaler Sicherheitsrat
EU
Europäische Union
Weltgesundheitsorganisation
WHO
Auswirkungen von Cyberangriffen auf die Gesundheitsversorgung
Datenlage
Register
Datenbanken
BSI
ENISA
SSA
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
cc-by Logo
Document Type: 
Research Report

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