Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/341365 
Year of Publication: 
2026
Series/Report no.: 
SWP-Aktuell No. 20/2026
Publisher: 
Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
Abstract: 
Im Kontext sich wandelnder Kräfteverhältnisse, Akteurskonstellationen und Ordnungsmuster im Südkaukasus versucht die armenische Regierung unter Nikol Paschinjan eine Neuverortung des Landes, um die Handlungsfähigkeit Armeniens zu stärken: im Innern durch eine Neuausrichtung armenischer Identitätsdiskurse, nach außen durch eine Neukalibrierung des Verhältnisses zu Russland. Gleichzeitig will Armenien seine bilateralen Beziehungen stärker diversifizieren, insbesondere durch eine weitere Annäherung an die Europäische Union (EU). Die EU sollte gegenüber Armenien eine nachhaltige Politik verfolgen, die die Beziehungen zu Eriwan einbettet in eine breitere regionale Perspektive. Brüssel sollte zudem sensibel sein für die gesellschaftlichen Ambivalenzen in Armenien, auch was die weitere Annäherung an die EU betrifft. Konsequent auf die lokalen Verhältnisse und auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnittene Angebote können dazu beitragen, dass weder Performativität die Beziehungen überlagert, noch dass sich die EU in Erwartungsmanagement erschöpft.
Subjects: 
Nikol Paschinjan
J.D. Vance
Russland
Aserbaidschan
Bergkarabach
Multiplexität
44-Tage-Krieg
Reales Armenien
Historisches Armenien
Vierte Republik
Metsamor
Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit
OVKS
Trump Route for International Peace and Prosperity
TRIPP
Crossroads of Peace
Comprehensive and Enhanced Partnership Agreement
CEPA
Europäische Politische Gemeinschaft
European Peace Facility
EPF
EU Mission in Armenia
EUMA
EU Neighbours East
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
cc-by Logo
Document Type: 
Research Report

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