Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/339411 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] DIW Wochenbericht [ISSN:] 1860-8787 [Volume:] 93 [Issue:] 11 [Year:] 2026 [Pages:] 180-189
Publisher: 
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Abstract: 
Kommunen tragen maßgeblich die öffentliche Daseinsvorsorge, doch trotz steigender Bruttoinvestitionen blieben die realen Zuwächse unzureichend und die seit Jahren negativen Nettoinvestitionen weisen auf erheblichen Substanzverzehr hin. Das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) kann zur Stärkung der kommunalen Investitionstätigkeit beitragen und regionale Unterschiede verringern. Auf Basis einer Szenarioanalyse auf Kreisebene wird gezeigt, dass die Wirkung des SVIK entscheidend von der Verwendung der Mittel für zusätzliche Investitionen und der kreisspezifischen Investitionsquote abhängt. Während eine vollständige Verwendung für Zusatzinvestitionen deutliche Impulse und einen gewissen Aufholprozess investitionsschwacher Kreise bewirken würde, blieben die Effekte bei nur teilweisen Zusatzinvestitionen moderat und die regionalen Disparitäten gingen kaum zurück. Für eine vollständige Zusätzlichkeit der Investitionen sind jedoch eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, verlässliche Förderstrukturen sowie ein Kapazitätsaufbau in Planung und Vergabe notwendig.
Subjects: 
Municipal investment
local public finance
infrastructure investment
fiscal federalism
investment backlog
special funds
additionality
regional disparities
JEL: 
H72
H54
H77
R51
R58
Persistent Identifier of the first edition: 
Creative Commons License: 
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Document Type: 
Article

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