Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/336097 
Year of Publication: 
2026
Citation: 
[Journal:] ifo Schnelldienst [ISSN:] 0018-974X [Volume:] 79 [Issue:] 01 [Year:] 2026 [Pages:] 53-57
Publisher: 
ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, München
Abstract: 
Erbschaftsteuern sind in Europa weiterhin weit verbreitet und werden trotz einzelner Abschaffungen seit den 2000er-Jahren nicht grundsätzlich zurückgedrängt. Ihr Aufkommen ist zwar gering, zeigt aber seit etwa 2011 wieder einen leichten Anstieg, der auf steigende Vermögenswerte, höhere Erbschaftsvolumina und punktuelle Reformen zurückzuführen ist. Die Analyse zeigt, dass Verhaltensreaktionen insgesamt moderat ausfallen und Erbschaftsteuern bei geeigneter Ausgestaltung sowohl fiskalisch effizient als auch verteilungspolitisch wirksam sein können. Derzeit schränken jedoch großzügige Ausnahmen, institutionelle Schwächen und Steuervermeidung ihr Aufkommens- und Umverteilungspotenzial deutlich ein.
Document Type: 
Article

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