Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/332957 
Authors: 
Year of Publication: 
2015
Citation: 
[Journal:] Wirtschaft und Gesellschaft (WuG) [ISSN:] 0378-5130 [Volume:] 41 [Issue:] 3 [Year:] 2015 [Pages:] 409-447
Publisher: 
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Wien
Abstract: 
Renomierte Ökonomen wie Galbraith (1954), Stiglitz (2012b) und Krugman (2009b) bezeichneten "wachsende Ungleichheit" als einen der Auslöser der "Große Depression" bzw. der "Große Rezession". Bisher gibt es aber nur wenig empirische Evidenz für diese Hypothese. Auch in deskriptive Statistiken finden sich kaum in der Literatur. In dieser Arbeit wird die Entwicklung der funktionalen bzw. personellen Einkommensverteilung in insgesamt 14 Ländern zwischen 1920 und 2015 untersucht. Die Analysen zeigen, dass es vor der "Große Rezession" in fast allen Ländern zu einer Spreizung der personellen Einkommensverteilung gekommen ist. In den USA erreichte die Einkommenskonzentration vor beiden Krisen vorher und nachher nicht wieder beobachtete Spitzenwerte. In den anderen untersuchten Staaten konnte vor der Große Depression allerdings kein einheitlicher Anstieg der personellen Einkommenskonzentration festgestellt werden.
Document Type: 
Article

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