Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/332944 
Year of Publication: 
2015
Citation: 
[Journal:] Wirtschaft und Gesellschaft (WuG) [ISSN:] 0378-5130 [Volume:] 41 [Issue:] 1 [Year:] 2015 [Pages:] 49-70
Publisher: 
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Wien
Abstract: 
In den Ländern der Eurozone können signifikante Unterschiede in der Vermögenshaltung der Haushalte festgestellt werden. Während in einigen Ländern, wie beispielsweise Österreich und Deutschland, der soziale Wohnbau und das Mieten von Privatwohnungen von großer Bedeutung sind, wurde in anderen Ländern, wie zum Beispiel den "Eigentümergesellschaften" Spanien und Portugal, der individuelle Besitz von Immobilien intensiv gefördert. Diese Unterschiede bei Wohnungseigentum und Wohnungspolitik haben Auswirkungen auf das Niveau und die Struktur der Hypothekarverschuldung von Haushalten. Vor allem die mittleren und unteren Einkommensgruppen sind in den Eigentümergesellschaften hohen finanziellen Belastungen ausgesetzt. Neben den Funktionen als Wohnsitz und Schuldsicherheit dienen Immobilien auch als Absicherung gegen kurz- und langfristige Risiken, wie etwa Arbeitslosigkeit und Alter, vor allem in jenen Ländern welche über nur schwache wohlfahrtsstaatliche Institutionen verfügen. Darauf aufbauend behandelt der Artikel mögliche Verbindungen zwischen der Struktur von Haushaltseigentum, der Hypothekarschuldenlast und Sozialpolitik in den Euroländern im Vergleich.
Document Type: 
Article

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