Please use this identifier to cite or link to this item: https://hdl.handle.net/10419/332754 
Year of Publication: 
2008
Citation: 
[Journal:] Wirtschaft und Gesellschaft (WuG) [ISSN:] 0378-5130 [Volume:] 34 [Issue:] 1 [Year:] 2008 [Pages:] 9-31
Publisher: 
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Wien
Abstract: 
Während in der öffentlichen Meinung und Medienberichterstattung Übereinstimmung dahingehend besteht, dass in Österreich eine Koordinierung der Lohnpolitik durch die Lohnführerschaft der Metallindustrie erfolgt, ist dies in der akademischen Diskussion nicht unumstritten. Der Grund dafür ist, dass die Lohnführerschaft in Österreich bis dato keiner systematisch-empirischen Untersuchung unterzogen wurde. Dieser Aufsatz schließt diese Forschungslücke auf der Grundlage einer Analyse der Kollektivvertragsabschlüsse von 1969 bis 2004. Er bestätigt die Existenz der Lohnführerschaft und zeigt überdies, dass deren Genese in engem Zusammenhang mit der Generalisierung der Hartwährungspolitik in Form der Anbindung des Schillings an die Deutsche Mark ab Anfang der 1980er Jahre steht.
Document Type: 
Article

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