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    <title>EconStor Community: German Council of Economic Experts</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/74720</link>
    <description>German Council of Economic Experts</description>
    <pubDate>Mon, 02 Nov 2026 01:03:19 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-11-02T01:03:19Z</dc:date>
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      <title>Frühjahrsgutachten 2026</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/341388</link>
      <description>Title: Frühjahrsgutachten 2026
Authors: Felbermayr, Gabriel; Grimm, Veronika; Schnitzer, Monika; Truger, Achim; Werding, Martin
Abstract: Im Frühjahr 2026 steht die deutsche Volkswirtschaft, nach einer anhaltend schwachen Entwicklung seit dem Jahr 2019, infolge der jüngsten geopolitischen Entwicklungen unter verstärktem Anpassungsdruck. Der Iran-Krieg und der dadurch ausgelöste starke Anstieg der Rohöl- und Gaspreise sowie die US-Handelspolitik belasten die konjunkturelle Entwicklung. Für Deutschland ist die mit den hohen Energiepreisen verbundene Verschlechterung der Terms of Trade mit einer Verringerung der Kaufkraft verbunden. Die seit sieben Jahren anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft ist nicht nur konjunkturell bedingt, sondern hat auch strukturelle Ursachen. Dazu zählt neben der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriegüter auf dem Weltmarkt auch die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel verringert perspektivisch nicht nur das potenzielle Arbeitsvolumen, sondern verursacht auch eine deutliche Steigerung der Beiträge zu den Sozialversicherungen, insbesondere in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die beitragspflichtigen Einnahmen wachsen langsamer als die Ausgaben dieser Sozialversicherungen. Der Anstieg der Sozialversicherungsbeitragssätze beeinflusst zudem die makroökonomische Entwicklung. Höhere Beitragssätze verringern die Nettoeinkommen der privaten Haushalte und dämpfen Konsum und Erwerbsanreize. Zugleich erhöhen sie die Arbeitskosten der Unternehmen und belasten damit Beschäftigung und Investitionen. Besonders groß ist der Kostendruck schon jetzt in der Kranken- und Pflegeversicherung. Im Jahresgutachten 2023 hat der Sachverständigenrat Wirtschaft bereits Reformoptionen für die Gesetzliche Rentenversicherung entwickelt und diskutiert. Im Frühjahrsgutachten 2026 richtet der Sachverständigenrat den Blick vor allem auf die Kranken- und Pflegeversicherung. Im Fokus steht daher neben den kurzfristigen Aussichten für Wachstum und Inflation auch die Frage, wie stark der bis zum Jahr 2040 unter Fortschreibung der geltenden Rechtslage absehbare Anstieg des Gesamtsozialversicherungsbeitragssatzes auf fast 50 % die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt, und wie er sich abmildern lässt.</description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/341388</guid>
      <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Alterungsschub und Sozialbeiträge: Simulationen für GKV und Pflegeversicherung</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/344099</link>
      <description>Title: Alterungsschub und Sozialbeiträge: Simulationen für GKV und Pflegeversicherung
Authors: Werding, Martin; Harter, Anina; Hauber, Philipp; Hermann, Tim; Holler, Lenard; Kress, Peter; Neef, Theresa; Ochsner, Christian; Püschel, Veronika Anna; Rochell, Charlotte
Abstract: Der demografische Alterungsprozess, der in Deutschland besonders ausgeprägt ist, tritt nun in eine akute Phase. Aufgrund der Renteneintritte der "Baby boomer" schrumpft die Zahl der Erwerbstätigen in den nächsten Jahren. Gleichzeitig wächst die Zahl der Leistungsempfängerinnen und -empfänger der Sozialversicherungen. Durch diese Entwicklung stehen die größtenteils umlagefinanzierten Sozialversicherungen unter Druck. Langfrist-Simulationen zeigen, dass die Beitragssätze der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV), der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) steigen. Unter geltendem Recht und basierend auf Annahmen der jüngsten Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes erhöht sich der Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz von 41,0 % in 2024 auf 47,7 % in 2035, 53,7 % in 2050 und auf bis zu 59,8 % im Jahr 2080. Sensitivitätsanalysen mit abweichenden Annahmen zur zukünftigen Entwicklung der Bevölkerung, des Arbeitsmarktes und des Produktivitätswachstums stützen die Analyse. Ergänzend werden Risikovarianten sowie Reformszenarien für die GKV und die SPV betrachtet. Insbesondere für die SPV zeigen sich dabei Handlungsoptionen, mit denen sich der langfristig absehbare Anstieg des Beitragssatzes stark dämpfen ließe. In der GKV haben kontinuierlich steigende Beitragssätze bislang nur wenig mit demografischer Alterung, sondern mit Ineffizienzen im deutschen Gesundheitswesen sowie mit Effekten des medizinisch-technischen Fortschritts zu tun. Konkrete Ansatzpunkte zu finden, um den projizierten Anstieg des GKV-Beitragssatzes nicht nur vorübergehend aufzuhalten, sondern langfristig zu begrenzen, erweist sich als schwierig. Die hier dokumentierten Analysen waren Grundlage für das Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.</description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/344099</guid>
      <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Output, prices and public debt under the new German fiscal consensus</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/319647</link>
      <description>Title: Output, prices and public debt under the new German fiscal consensus
Authors: Ochsner, Christian; Zuber, Christopher
Abstract: Germany is undergoing a major shift in fiscal policy. In response to recent crises and long-term structural challenges, the federal government has introduced a debt-financed spending package that marks a significant departure from past fiscal orthodoxy. This paper investigates the macroeconomic implications of Germany's new fiscal consensus, focusing on how the composition of spending-investment versus consumption-affects inflation, growth, and debt sustainability. Using structural vector autoregressions, we estimate fiscal multipliers across key expenditure types and apply them in a scenario analysis. We focus on three scenarios in which policy makers focus either on consumption, constrained consumption or investment. Our results show that an investment-oriented strategy, particularly those targeting infrastructure and R&amp;D, yields stronger and more sustained GDP growth with more favorable long-term debt outcomes than consumption-oriented approaches. These findings highlight the importance of fiscal quality over quantity. They suggest that strategic allocation of fiscal resources is essential for achieving long-term economic resilience and fiscal sustainability, offering important lessons for Germany and the broader EU as fiscal rules evolve.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/319647</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Frühjahrsgutachten 2025</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/320356</link>
      <description>Title: Frühjahrsgutachten 2025
Authors: Grimm, Veronika; Malmendier, Ulrike; Schnitzer, Monika; Truger, Achim; Werding, Martin
Abstract: Deutschland befindet sich seit drei Jahren in einer gesamtwirtschaftlichen Stagnation. Gleichzeitig gefährdet die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump seit Beginn des laufenden Jahres das Wirtschaftswachstum weltweit. Darüber hinaus werden durch die sicherheitspolitische Kursänderung der USA die Sicherheitsgarantien für Europa und die Ukraine geschwächt. Dies zwingt die europäischen Länder mittelfristig zu einer deutlichen Erhöhung der Militärausgaben. In Deutschland wurde deshalb eine Grundgesetzänderung verabschiedet, mit der Verteidigungsausgaben von mehr als 1 % des BIP von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Zeitgleich wurde ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz eingerichtet. Diese Maßnahmen sollen für die Verbesserung der militärischen Verteidigungsfähigkeit, die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur, die Unterstützung der Dekarbonisierung und die Belebung der deutschen Volkswirtschaft sorgen. (2) Allerdings bremsen inländische Hemmnisse das deutsche Wirtschaftswachstum. So führen umfangreiche bürokratische Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren zu ineffizient hohen Kosten bei Unternehmen. Die aktuellen handelspolitischen Verwerfungen beschleunigen zusammen mit der fortschreitenden Dekarbonisierung, der demografischen Alterung und der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) den Strukturwandel in Deutschland. Im Zuge dieses Strukturwandels nimmt die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Branchen im Dienstleistungssektor zu, die in Deutschland traditionell ein eher geringes Produktivitätswachstum aufweisen. Der Sachverständigenrat zeigt im vorliegenden Frühjahrsgutachten auf, wie sichergestellt werden kann, dass Mittel, die durch die Grundgesetzänderungen verfügbar werden, investitionsorientiert verausgabt werden, wie durch konsequenten Abbau überflüssiger Bürokratie Wachstumshemmnisse beseitigt werden können und wie Deutschland die regional unterschiedlichen Auswirkungen des Strukturwandels bewältigen kann.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/320356</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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