<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0">
  <channel>
    <title>EconStor Community:</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/203860</link>
    <description />
    <pubDate>Mon, 14 Sep 2026 20:08:29 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-09-14T20:08:29Z</dc:date>
    <item>
      <title>Beschäftigungswirkungen der österreichischen Exportwirtschaft und demografische Szenarien</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/308789</link>
      <description>Title: Beschäftigungswirkungen der österreichischen Exportwirtschaft und demografische Szenarien
Authors: Stehrer, Robert; Zilian, Stella
Abstract: Dieser Bericht untersucht die Beschäftigungswirkungen der österreichischen Exportwirtschaft im Vergleich zur Gesamtwirtschaft seit dem Jahr 2011. Diese werden dazu nach Beschäftigungskategorien, wie Alter, Geschlecht, Bildungsabschlüssen und Berufsklassen, analysiert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Zusammensetzung der Beschäftigung nach Alterskohorten gelegt. Der Grund dafür ist, dass bis Anfang der 2030er-Jahre die sogenannte Babyboomer-Generation zu einem großen Teil aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden wird, was zu Arbeitskräfteknappheiten führen kann. Dazu werden rezente Szenarien der Entwicklung der österreichischen Bevölkerung und der Erwerbspersonen - und somit des Arbeitskräfteangebotes - nach den oben genannten Kategorien über die nächsten zehn Jahre gezeigt. Werden diese Szenarien hinsichtlich der potenziellen Entwicklung des Arbeitsangebotes mit jenen der Entwicklung der Arbeitsnachfrage verknüpft - die im Wesentlichen vom Wachstum und der Produktivitätsentwicklung abhängt - zeigen sich mögliche zukünftige Engpässe am Arbeitsmarkt, falls das Wachstum der Nachfrage nach Arbeitskräften aufgrund der demografischen Entwicklungen größer als jenes des Angebotes ist. Gemäß den sich ergebenden Szenarien für die Altersgruppe der 15- bis 64-Jährigen kommt es tatsächlich zu signifikanten Knappheiten ab Beginn der 2030er-Jahre. Sie treten tendenziell eher bei Frauen, höheren Bildungsabschlüssen und technischen Berufen auf. Die Exportwirtschaft, von der nicht ganz ein Drittel der Beschäftigung abhängt, ist somit nicht unmittelbar betroffen, da der Anteil der Frauen und jener der über 55-Jährigen etwas geringer sind. Knappheiten können jedoch bei gewissen Berufs- oder Bildungsgruppen auftreten. Insbesondere ist die Exportwirtschaft tendenziell durch die sich ergebenden Knappheiten im Bildungsbereich Sekundarstufe II (ISCED 3) stärker betroffen, da diese Arbeitskräfte in der Exportwirtschaft intensiver verwendet werden. Ähnlich zeigen sich hinsichtlich der oben erwähnten Berufsgruppen Fachkräfte in Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (ISCO 6) sowie Bediener:innen von Anlagen und Maschinen und Montageberufe (ISCO 8) Knappheiten, von denen die Exportwirtschaft stärker betroffen sein könnte. Natürlich ist diese aber von der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsangebots- und -nachfrageentwicklung und den Auswirkungen der Knappheiten am Arbeitsmarkt im Allgemeinen betroffen, da die österreichische Exportwirtschaft ihre Nachfrage aus dem gleichen Pool an vorhandenen Arbeitskräften wie die Gesamtwirtschaft bedienen muss. Somit ist es wichtig, zu beachten, dass der Arbeitsmarkt - angesichts bestehender Beschränkungen auf der Angebotsseite - als kommunizierendes Gefäß betrachtet werden kann, in dem es in der Zukunft über die Industrien hinweg zu einem verstärkten Wettbewerb um Talente bzw. Wettbewerb um Arbeitskräfte kommen wird. Es wird auch - da ähnliche demografische Trends für die meisten EU-Mitgliedsstaaten zu erwarten sind - auf europäischer Ebene nicht nur zu einem stärkeren Wettbewerb um Talente, sondern zu einem allgemeinen Wettbewerb um Arbeitskräfte kommen, bei dem z. B. Löhne, Arbeitsbedingungen sowie das sozioökonomische Umfeld für Migranten und Migrantinnen eine wichtige Rolle spielen werden. Sich daraus ergebende wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen sowie Limitationen der Studie werden am Ende zusammengefasst.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/308789</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Datenquellen für die Analyse von Berufen, Kompetenzen, Skills und Tasks</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/308788</link>
      <description>Title: Datenquellen für die Analyse von Berufen, Kompetenzen, Skills und Tasks
Authors: Zilian, Stella
Abstract: Diese Studie vergleicht verschiedene Datenquellen, die zur Analyse der Arbeitsmarktdynamiken im Kontext der digitalen und grünen Transformation in Österreich eingesetzt werden können. Der Fokus liegt auf den jeweiligen Möglichkeiten, Berufe, Kompetenzen, Skills und Tätigkeiten abzubilden. Dabei werden drei Gruppen von Datenquellen betrachtet: Berufsdatenbanken, Umfragedaten und Stelleninserate. Kuratierte Berufsdatenbanken, wie das deutsche BERUFENET, das österreichische BIS, die europäische Klassifikation ESCO und das US-amerikanische O*NET, bieten umfassende Informationen zu Tätigkeiten, Fähigkeiten, Kompetenzen, Arbeitsmethoden, -mitteln etc. einzelner Berufe. Diese Informationen können über Berufsklassifikationen mit Arbeitsmarktdaten verknüpft werden. Daten aus repräsentativen internationalen Umfragen geben Einblicke in die Kompetenz- und Tätigkeitsprofile Beschäftigter und können damit z. B. soziodemografische Unterschiede innerhalb der Berufe berücksichtigen. Online-Stellenausschreibungen bieten Informationen zu aktuellen und kurzfristigen Nachfragetrends, können aber keinen Anspruch auf Repräsentativität stellen und sollten daher lediglich ergänzend verwendet werden. Die Studie zeigt, dass keine einzelne Datenquelle alle Anforderungen zur gemeinsamen Analyse der digitalen und grünen Transformation auf den Ebenen Berufe, Skills und Tasks erfüllt. O*NET ist aufgrund seiner Bedeutung in der Forschung und etablierter Indikatoren vorteilhaft, birgt jedoch das Problem, dass die Beschreibungen der Berufe im Hinblick auf den US-amerikanischen Arbeitsmarkt entwickelt werden. Die europäische Klassifikation ESCO bietet daher eine praktikable Alternative und insbesondere durch die Kennzeichnung grüner und digitaler Kompetenzen wird die Herleitung der digitalen und grünen Kompetenzerfordernisse in Berufen erleichtert. Aufgrund der hierarchischen Struktur und der Mehrsprachigkeit bietet sie zudem wertvolle Möglichkeiten für Text-Mining-Analysen, die flexible Untersuchungen von Kompetenz- und Tätigkeitsstrukturen zulassen. Umfragedaten sowie Online-Stellenanzeigen erweitern das Bild, indem sie Analysen auf der Personenebene und Untersuchungen aktueller Trends ermöglichen, sind jedoch durch begrenzte Berücksichtigung grüner Tätigkeiten und Fähigkeiten/Kompetenzen (Surveys) und infolge teils eingeschränkter Verfügbarkeit der Rohdaten (Stellenanzeigen) derzeit nur dazu geeignet, spezifische Fragestellungen zu bearbeiten oder ergänzende Einblicke zu gewähren. Es muss jedoch auf eine zentrale Schwäche der Datenlage in Österreich hingewiesen werden: Es gibt keine detaillierten Beschäftigungsdaten auf der Berufsebene, wodurch Analysen oft nur unter Heranziehung höher aggregierter ISCO-Kategorien (1-, 2- und 3-Steller) und basierend auf Stichprobenerhebungen möglich sind. Im Einklang mit einer kürzlich veröffentlichten Machbarkeitsstudie von Statistik Austria wird daher der Aufbau eines österreichischen Berufsregisters nach deutschem Vorbild empfohlen, um langfristig valide und differenzierte Arbeitsmarktdaten zu gewährleisten.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/308788</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>How does FDI transmit into domestic investment? Exploring intra-industry and financial channels</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/318433</link>
      <description>Title: How does FDI transmit into domestic investment? Exploring intra-industry and financial channels
Authors: de Leeuw, Tim; Wacker, Konstantin
Abstract: Foreign direct investment (FDI) is often seen as a means to boost domestic investment and, hence, capital accumulation. Yet, the empirical support for such a positive investment effect of FDI is inconclusive. A possible reason is that FDI is often directed towards the financial sector, where capital investment tends to be low. In this paper, we first explore the within-industry relationship between FDI and domestic investment. We then use a novel approach to analyse how FDI into the financial sector transmits into domestic investment by non-financial industries. Using industry-level FDI and investment data from 12 Central and Eastern European countries between 1997 and 2019, we find that about a quarter of FDI into an industry results in domestic investment. Additionally, we document that industries with close links to the financial sector increase domestic investment in the presence of financial FDI, particularly manufacturing, trade and real estate.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/318433</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Migration vs. automation as an answer to labour shortages: Firm-level analysis for Austria</title>
      <link>https://hdl.handle.net/10419/318444</link>
      <description>Title: Migration vs. automation as an answer to labour shortages: Firm-level analysis for Austria
Authors: Tverdostup, Maryna; Ghodsi, Mahdi; Leitner, Sandra M.
Abstract: Labour shortages in Europe have led firms to adopt two key strategies: automation and the employment of migrants. This study empirically examines the relationship between robot adoption and immigrant labour (differentiated by region of origin and education level) in Austrian firms using a novel dataset linking firm-level survey data on robotics adoption from Austria's Information and Communication Technologies (IKTU1 ) surveys (waves 2018, 2020 and 2022) with registry-based employment records. Employing Poisson pseudo-maximum likelihood (PPML) estimations, we analyse firm-level employment decisions while controlling for firm characteristics, industry and region. Our findings show that firms adopting robots tend to employ more workers overall, particularly those with low and medium education levels. Notably, robot-adopting firms employ a higher share of low-educated migrants who are not from the European Economic Area (EEA), suggesting complementarity rather than substitution. However, automation appears to reduce the employment of highly educated migrant workers relative to natives. Distinguishing between industrial and service robots, we find that service robots have a stronger association with employment growth than industrial robots. The impact of robot adoption also differs by sector and is most pronounced in manufacturing, whereas its effects vary in the private service sectors. Our findings suggest that while automation can alleviate labour shortages, it may reinforce labour market segmentation. For EU policy makers, targeted interventions are needed to support the transition of migrant workers into higher-skilled occupations and to ensure that the benefits of automation are equitably distributed. Given the EU-wide relevance of automation and migration dynamics, these results provide insights that are also applicable beyond Austria.</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
      <guid isPermaLink="false">https://hdl.handle.net/10419/318444</guid>
      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
    </item>
  </channel>
</rss>

