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    <title>EconStor Collection:</title>
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    <dc:date>2026-11-05T14:34:55Z</dc:date>
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    <title>Frühjahrsgutachten 2026</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/341388</link>
    <description>Title: Frühjahrsgutachten 2026
Authors: Felbermayr, Gabriel; Grimm, Veronika; Schnitzer, Monika; Truger, Achim; Werding, Martin
Abstract: Im Frühjahr 2026 steht die deutsche Volkswirtschaft, nach einer anhaltend schwachen Entwicklung seit dem Jahr 2019, infolge der jüngsten geopolitischen Entwicklungen unter verstärktem Anpassungsdruck. Der Iran-Krieg und der dadurch ausgelöste starke Anstieg der Rohöl- und Gaspreise sowie die US-Handelspolitik belasten die konjunkturelle Entwicklung. Für Deutschland ist die mit den hohen Energiepreisen verbundene Verschlechterung der Terms of Trade mit einer Verringerung der Kaufkraft verbunden. Die seit sieben Jahren anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft ist nicht nur konjunkturell bedingt, sondern hat auch strukturelle Ursachen. Dazu zählt neben der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit deutscher Industriegüter auf dem Weltmarkt auch die demografische Entwicklung. Der demografische Wandel verringert perspektivisch nicht nur das potenzielle Arbeitsvolumen, sondern verursacht auch eine deutliche Steigerung der Beiträge zu den Sozialversicherungen, insbesondere in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die beitragspflichtigen Einnahmen wachsen langsamer als die Ausgaben dieser Sozialversicherungen. Der Anstieg der Sozialversicherungsbeitragssätze beeinflusst zudem die makroökonomische Entwicklung. Höhere Beitragssätze verringern die Nettoeinkommen der privaten Haushalte und dämpfen Konsum und Erwerbsanreize. Zugleich erhöhen sie die Arbeitskosten der Unternehmen und belasten damit Beschäftigung und Investitionen. Besonders groß ist der Kostendruck schon jetzt in der Kranken- und Pflegeversicherung. Im Jahresgutachten 2023 hat der Sachverständigenrat Wirtschaft bereits Reformoptionen für die Gesetzliche Rentenversicherung entwickelt und diskutiert. Im Frühjahrsgutachten 2026 richtet der Sachverständigenrat den Blick vor allem auf die Kranken- und Pflegeversicherung. Im Fokus steht daher neben den kurzfristigen Aussichten für Wachstum und Inflation auch die Frage, wie stark der bis zum Jahr 2040 unter Fortschreibung der geltenden Rechtslage absehbare Anstieg des Gesamtsozialversicherungsbeitragssatzes auf fast 50 % die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt, und wie er sich abmildern lässt.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/320356">
    <title>Frühjahrsgutachten 2025</title>
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    <description>Title: Frühjahrsgutachten 2025
Authors: Grimm, Veronika; Malmendier, Ulrike; Schnitzer, Monika; Truger, Achim; Werding, Martin
Abstract: Deutschland befindet sich seit drei Jahren in einer gesamtwirtschaftlichen Stagnation. Gleichzeitig gefährdet die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump seit Beginn des laufenden Jahres das Wirtschaftswachstum weltweit. Darüber hinaus werden durch die sicherheitspolitische Kursänderung der USA die Sicherheitsgarantien für Europa und die Ukraine geschwächt. Dies zwingt die europäischen Länder mittelfristig zu einer deutlichen Erhöhung der Militärausgaben. In Deutschland wurde deshalb eine Grundgesetzänderung verabschiedet, mit der Verteidigungsausgaben von mehr als 1 % des BIP von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Zeitgleich wurde ein Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz eingerichtet. Diese Maßnahmen sollen für die Verbesserung der militärischen Verteidigungsfähigkeit, die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur, die Unterstützung der Dekarbonisierung und die Belebung der deutschen Volkswirtschaft sorgen. (2) Allerdings bremsen inländische Hemmnisse das deutsche Wirtschaftswachstum. So führen umfangreiche bürokratische Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren zu ineffizient hohen Kosten bei Unternehmen. Die aktuellen handelspolitischen Verwerfungen beschleunigen zusammen mit der fortschreitenden Dekarbonisierung, der demografischen Alterung und der zunehmenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) den Strukturwandel in Deutschland. Im Zuge dieses Strukturwandels nimmt die gesamtwirtschaftliche Bedeutung von Branchen im Dienstleistungssektor zu, die in Deutschland traditionell ein eher geringes Produktivitätswachstum aufweisen. Der Sachverständigenrat zeigt im vorliegenden Frühjahrsgutachten auf, wie sichergestellt werden kann, dass Mittel, die durch die Grundgesetzänderungen verfügbar werden, investitionsorientiert verausgabt werden, wie durch konsequenten Abbau überflüssiger Bürokratie Wachstumshemmnisse beseitigt werden können und wie Deutschland die regional unterschiedlichen Auswirkungen des Strukturwandels bewältigen kann.</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/320355">
    <title>Frühjahrsgutachten 2024</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/320355</link>
    <description>Title: Frühjahrsgutachten 2024
Authors: Grimm, Veronika; Malmendier, Ulrike; Schnitzer, Monika; Truger, Achim; Werding, Martin
Abstract: Im vorliegenden Frühjahrsgutachten präsentiert der Sachverständigenrat die aktuelle Konjunkturprognose für die Jahre 2024 sowie 2025. In einem zweiten Kapitel diskutiert der Sachverständigenrat die Herausforderungen für den Güterverkehr zwischen Infrastrukturanforderungen und Dekarbonisierung.</description>
    <dc:date>2024-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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