<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns="http://purl.org/rss/1.0/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  <channel rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/234">
    <title>EconStor Community:</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/234</link>
    <description />
    <items>
      <rdf:Seq>
        <rdf:li rdf:resource="https://hdl.handle.net/10419/342477" />
        <rdf:li rdf:resource="https://hdl.handle.net/10419/342594" />
        <rdf:li rdf:resource="https://hdl.handle.net/10419/343131" />
        <rdf:li rdf:resource="https://hdl.handle.net/10419/344209" />
      </rdf:Seq>
    </items>
    <dc:date>2026-10-24T06:50:11Z</dc:date>
  </channel>
  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/342477">
    <title>The civil war reduced slave owners' economic power but increased their political influence</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/342477</link>
    <description>Title: The civil war reduced slave owners' economic power but increased their political influence
Authors: Bellani, Luna; Hager, Anselm; Maurer, Stephan
Abstract: Did Southern elites' economic losses from abolition translate into diminished political influence? Using novel census-linked data on state lawmakers across four slave-owning and two Northern states (1850-1880), we document a striking paradox: despite the massive wealth shock of emancipation, the political influence of former slave owners increased during Reconstruction and its aftermath. We show that former slave owners won office at similar rates as in the antebellum period and secured more committee assignments. Comparable patterns are not visible among wealthy legislators in Northern comparison states. This suggests that Southern elites responded to economic loss by tightening their grip on formal political institutions. Our findings point to formal political institutions as one channel through which defeated economic elites preserved influence during Reconstruction and its aftermath.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/342594">
    <title>Von kultureller Restriktion und autoritärer Radikalität: Eine typologische Analyse der AfD-Wählerschaft</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/342594</link>
    <description>Title: Von kultureller Restriktion und autoritärer Radikalität: Eine typologische Analyse der AfD-Wählerschaft
Authors: Teney, Céline
Abstract: Über Wähler:innen der AfD dominieren häufig vereinfachende Stereotype: Sie gelten entweder als sozial abgehängte Protestwähler:innen oder als geschlossen radikal rechtes Milieu. Beides greift zu kurz. Das vorliegende Policy Paper zeigt, dass die AfD-Wählerschaft zwar durch migrations- und kulturpolitische Restriktivität verbunden ist, zugleich aber unterschiedliche politische Profile umfasst. Diese unterscheiden sich darin, wie stark Zuwanderungsablehnung mit Autoritarismus, antisemitischen Ressentiments und pessimistischen Einschätzungen der deutschen Wirtschaftslage verknüpft ist. Die Ergebnisse sprechen dafür, im Umgang mit der AfD-Wählerschaft stärker zu differenzieren.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/343131">
    <title>Politische Polarisierung in der Schule? Entwicklungstendenzen unter Jugendlichen im Bundesländervergleich</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/343131</link>
    <description>Title: Politische Polarisierung in der Schule? Entwicklungstendenzen unter Jugendlichen im Bundesländervergleich
Authors: Busemeyer, Marius R.; Wehl, Nadja; Garritzmann, Susanne
Abstract: Politische Einstellungen entstehen bereits in jungen Jahren: Jugendliche entwickeln parteipolitische Präferenzen sowie Haltungen zu Demokratie und Migration. Zwischen der 7. und 9. Klasse zeigt sich ein steigendes politisches Interesse und eine insgesamt hohe Unterstützung demokratischer Werte, wie Umfragedaten in diesem Policy Paper belegen. Zugleich werden deutliche Unterschiede nach Bundesland, Schultyp und Bildungshintergrund sichtbar. Besonders auffällig ist die stärkere Identifikation mit der AfD in nicht-gymnasialen Schulformen und in bildungsferneren Kontexten. Die Ergebnisse unterstreichen einen besonderen Handlungsbedarf für politische Bildung und den Abbau struktureller Ungleichheiten.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/344209">
    <title>Einblicke in den neuen "Normalzustand" - israelbezogener Antisemitismus an deutschen Hochschulen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/344209</link>
    <description>Title: Einblicke in den neuen "Normalzustand" - israelbezogener Antisemitismus an deutschen Hochschulen
Authors: Hinz, Thomas; Marczuk, Anna; Multrus, Frank
Abstract: Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland vervielfacht; an Hochschulen fiel der Anstieg besonders stark aus. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der dritten Welle einer Schnellbefragungsreihe der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz, die deutschlandweite Studierenden- und Bevölkerungsstichproben in Bezug auf israelbezogenen Antisemitismus, Zustimmung zur Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment, and Sanctions) sowie Einstellungen zum Genozid-Vorwurf gegen Israel und zum Existenzrecht des jüdischen Staates vergleicht. Der israelbezogene Antisemitismus ist unter Studierenden seit 2023 gestiegen, vor allem im Bereich der teilweisen Zustimmung zu antisemitischen Aussagen, liegt aber weiterhin unter dem Vergleichswert der Bevölkerungsstichprobe. Studierende berichten jedoch deutlich häufiger als die Bevölkerung, Antisemitismus selbst beobachtet zu haben - allerdings wird dies selten explizit der Institution Hochschule zugeschrieben, sondern eher informellen Räumen (soziale Medien, Demonstrationen, Peergroups). Dies stützt eine Deutung der Hochschule als Katalysator, der bestehende Ressentiments sichtbarer und sozial wirksamer macht, statt sie grundlegend neu zu erzeugen. Die Zustimmung zu Boykottforderungen gegenüber Israel hat sich unter Studierenden seit 2023 erhöht, sehr deutlich ebenso die Zustimmung zum Vorwurf, Israel begehe einen Genozid (auf zwei Drittel der Studierenden). Ein experimentelles Info-Treatment zeigt, dass die Bereitstellung der völkerrechtlichen Genozid-Definition diese Einschätzung nicht verändert, was auf eine moralisch-politisch bereits gefestigte statt wissensbasierte Urteilsbildung hindeutet. Ein Discrete-Choice-Experiment zum Existenzrecht Israels zeigt, dass mit steigendem Antisemitismus-Score die Präferenz für delegitimierende gegenüber das Existenzrecht anerkennende Positionen unter Studierenden zunimmt, wobei eine historisch aus der NS-Verfolgung begründete Legitimation besonders stark an Zustimmung verliert. Ergänzend werden Befunde zum wahrgenommenen Diskursklima ("Silencing" von Israelkritik, Polarisierung) sowie Implikationen für die antisemitismuskritische Bildungsarbeit an Hochschulen diskutiert.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </item>
</rdf:RDF>

