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    <title>EconStor Collection:</title>
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    <dc:date>2026-10-24T02:24:30Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/340007">
    <title>Rechenkapazität als strategischer Standortfaktor und Hebel der digitalen Wettbewerbsfähigkeit</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/340007</link>
    <description>Title: Rechenkapazität als strategischer Standortfaktor und Hebel der digitalen Wettbewerbsfähigkeit
Authors: Koch, Philipp; Graf, Nikolaus; Rabong, Sarah
Abstract: Rechenkapazität ist ein zentraler Bestandteil moderner digitaler Infrastruktur - und ein strategischer Standortfaktor, bei dem Europa und Österreich im internationalen Vergleich noch deutlichen Aufholbedarf haben. Vor dem Hintergrund des EU-weiten Kapazitätsausbaus im Rahmen des "AI Continent Action Plan" und der österreichischen Industriestrategie analysiert die vorliegende Policy Note die ökonomische Bedeutung der Ansiedlung von Datencentern in Österreich und leitet wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen ab. Kurzfristig erzeugen Bau und Betrieb von Datencentern substanzielle Nachfrageimpulse, die über Vorleistungsverflechtungen Wertschöpfung, Beschäftigung und fiskalische Effekte generieren. Mittelfristig können Datencenter als Hebel der digitalen Wettbewerbsfähigkeit wirken - durch Cluster- und Pull-Effekte, breitere Digitalisierungsimpulse und einen Beitrag zur digitalen Souveränität. Diese strukturellen Wirkungen entstehen jedoch nicht automatisch, sondern erfordern institutionelle Einbettung und gezielte wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Daraus leiten sich fünf Handlungsempfehlungen ab: ein klares Standortprofil definieren, Humankapital sichern und binden, offenen Zugang zu Rechenleistung gestalten, Netzwerkstrukturen institutionalisieren sowie begleitende Infrastrukturpolitik langfristig absichern.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/340008">
    <title>Sozio-ökonomische Bedeutung von modernen Breitbandnetzen und Breitband-Fördermaßnahmen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/340008</link>
    <description>Title: Sozio-ökonomische Bedeutung von modernen Breitbandnetzen und Breitband-Fördermaßnahmen
Authors: Briglauer, Wolfgang; Schwarzbauer, Wolfgang
Abstract: Moderne Breitbandnetze sind eine zentrale Voraussetzung für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Die vorliegende EcoAustria Policy Note analysiert auf Basis mehrjähriger Forschungsarbeiten und einer Evaluierung der Programme BBA2020 und BBA2030 die volkswirtschaftlichen Effekte der österreichischen Breitbandförderung zwischen 2015 und 2024. Die Ergebnisse zeigen: Die öffentlichen Investitionen in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro waren hoch rentabel. Den Fördermitteln stehen geschätzte zusätzliche BIP-Effekte von 7 bis 12 Milliarden Euro gegenüber. Daraus ergibt sich ein fiskalischer Multiplikator von 3,4 bis 5,7. Die Evaluierung weist einen kausal signifikanten Nettofördereffekt nach - insbesondere beim Ausbau gigabitfähiger Anschlüsse. Zudem zeigen sich positive räumliche Spillover-Effekte, da Investitionen in einzelnen Gemeinden häufig weitere Ausbauschritte in benachbarten Regionen begünstigen. Ein zentraler Befund der Analyse ist jedoch, dass die wirtschaftlichen Effekte primär durch die tatsächliche Nutzung von Breitbanddiensten entstehen, und nicht allein durch deren Verfügbarkeit. Während mobile Nutzung kurzfristig starke Impulse setzt, entfalten Glasfaserinfrastrukturen ihre Effekte langfristig und kumulativ. Produktivitätsgewinne ergeben sich insbesondere dann, wenn Unternehmen in digitale Kompetenzen, Software und organisatorische Anpassungen investieren und digitale Anwendungen aktiv einsetzen. Vor diesem Hintergrund leitet EcoAustria drei wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen ab: Erstens sollten Angebots- und Nachfrageseite gemeinsam gestärkt werden, etwa durch Programme zur Förderung digitaler Kompetenzen und zur Unterstützung der digitalen Transformation von KMU. Zweitens ist eine stärkere Technologieneutralität in der Förderpolitik anzustreben, um Kosteneffizienz und Versorgungsgeschwindigkeit - insbesondere in strukturschwächeren Regionen - zu erhöhen. Drittens sollte Breitbandpolitik stärker mit Qualifizierungs-, Innovations- und Unternehmenspolitik verzahnt werden, da der volle wirtschaftliche Nutzen digitaler Infrastruktur erst durch komplementäre Investitionen entsteht. Die Policy Note kommt damit zu dem Schluss: Breitband ist eine gesamtwirtschaftliche Schlüsseltechnologie, deren bisherige Fördermaßnahmen sich klar gerechnet haben. Für künftige Programme wird jedoch entscheidend sein, Infrastruktur, Nutzung und digitale Fähigkeiten gemeinsam weiterzuentwickeln, um das volle Wertschöpfungspotenzial auszuschöpfen.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/342465">
    <title>Biotechnologie in Österreich und Europa: Strukturelle Hemmnisse und wirtschaftspolitische Handlungsoptionen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/342465</link>
    <description>Title: Biotechnologie in Österreich und Europa: Strukturelle Hemmnisse und wirtschaftspolitische Handlungsoptionen
Authors: Köppl-Turyna, Monika
Abstract: Europa verfügt über eine starke wissenschaftliche Basis in den Lebenswissenschaften, verliert im globalen Wettbewerb der Biotechnologie jedoch zunehmend an Boden. Während die USA ihre Dominanz bei Forschung, Venture Capital und Unternehmenswachstum weiter ausbauen, gelingt es Europa deutlich seltener, wissenschaftliche Exzellenz in international erfolgreiche Unternehmen zu übersetzen. Unsere neue Policy Note analysiert die strukturellen Ursachen dieses Rückstands entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von universitärer Forschung über Start-ups und Scale-ups bis hin zu Börsengängen und globaler Expansion. Österreich verfügt grundsätzlich über sehr gute Voraussetzungen. Der heimische Life-Sciences-Sektor umfasst mittlerweile 1.174 Unternehmen mit mehr als 73.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 40 Milliarden Euro. Die pharmazeutische Industrie zählt zu den dynamischsten Industriebereichen des Landes und macht mittlerweile rund zehn Prozent der österreichischen Warenexporte aus. Gleichzeitig weist Österreich eine hohe Forschungsintensität sowie international sichtbare Forschungsstandorte auf. Die Analyse zeigt jedoch, dass Europa insbesondere in kapitalintensiven Wachstumsphasen strukturelle Nachteile aufweist. Europäische Biotech-Unternehmen leiden unter fragmentierten Kapitalmärkten, schwacher Venture-Capital-Finanzierung und langen regulatorischen Verfahren. So entfallen von weltweit 36,5 Milliarden Euro an Venture-Capital-Investitionen in Biotechnologie rund 29,5 Milliarden Euro auf die USA, während die EU-27 lediglich 3,6 Milliarden Euro erreicht. Gleichzeitig dauern Zulassungsverfahren in Europa deutlich länger als in den USA. EcoAustria spricht sich daher für umfassende wirtschaftspolitische Reformen aus. Dazu zählen eine stärkere Mobilisierung kapitalgedeckter Pensionssysteme für Wachstumskapital, die Schaffung eines integrierten europäischen Kapitalmarktes für Biotechnologieunternehmen sowie schnellere und effizientere Zulassungsverfahren. Gleichzeitig muss die steuerliche und regulatorische Attraktivität von Mitarbeiterbeteiligungen verbessert werden, um internationale Spitzenkräfte und unternehmerisches Talent stärker an Europa zu binden. Darüber hinaus plädiert die Studie für die gezielte Entwicklung weniger international sichtbarer Exzellenzcluster in Europa.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/319065">
    <title>Wiederaufbau in der Ukraine: Herausforderungen und Potenziale für Österreichs Unternehmen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/319065</link>
    <description>Title: Wiederaufbau in der Ukraine: Herausforderungen und Potenziale für Österreichs Unternehmen
Authors: Schwarzbauer, Wolfgang
Abstract: Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 hat sich die ukrainische Wirtschaftsleistung stark verringert. Gemäß Schätzungen internationaler Organisationen belief sich das ukrainische BIP Ende 2024 auf real rund 77 Prozent des Vorkriegsniveaus. Hinzu kommen massive Zerstörungen der Infrastruktur, von Produktionsanlagen, Wohnbauten und vielem mehr. Gemäß viertem Ukraine Rapid Damage and Needs Assessment (RDNA4) vom Februar 2025 beläuft sich der aktuelle Wiederaufbaubedarf in der Ukraine auf rund 524 Mrd. Dollar, wobei die Bewertung der Schäden auch mit einer verbesserten Wiederherstellung der zerstörten Anlagen und Infrastruktur einhergeht (Building Back Better-Prinzip). Vor dem Hintergrund der großen Zerstörung in der Ukraine, der internationalen Bemühungen, den Aufbau des Landes nach Beendigung der Kriegshandlungen zu organisieren, sowie der räumlichen Nähe zu Österreich stellt sich die Frage, inwiefern und in welchen Bereichen Österreich und seine Unternehmen aktiv zum Wiederaufbau der Ukraine beitragen können und wie diese Anstrengungen am besten koordiniert werden könnten. Ziel dieser Policy Note ist es, einerseits einen Überblick des Wiederaufbaubedarfs zu geben, diesen den österreichischen Stärkefeldern gegenüberzustellen und abzuleiten, wo für österreichische Unternehmen zentrale Hebeln bestehen, den Wiederaufbau erfolgreich zu begleiten. Mittel- bis langfristig ergeben sich zusätzliche Chancen und Risiken, die gesondert dargestellt werden. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich schließlich mit Maßnahmen, wie Österreichs Unternehmen im Wiederaufbau und danach begleitet und unterstützt werden können, um ihr volles Potenzial zu entfalten. (...)</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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