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    <title>EconStor Community: Ilmenau University of Technology, Institute of Economics</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/186</link>
    <description>Ilmenau University of Technology, Institute of Economics</description>
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    <dc:date>2026-10-06T01:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/343551">
    <title>Fiskalregeln im Profifußball: Was bringt Financial Fair Play?</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/343551</link>
    <description>Title: Fiskalregeln im Profifußball: Was bringt Financial Fair Play?
Authors: Budzinski, Oliver; Haucap, Justus
Abstract: Der vorliegende Beitrag untersucht die Wirkungen der Finanz- und Budgetregeln im europäischen Fußball in den letzten gut 15 Jahren. Es wird aufgezeigt, dass die negativen Externalitäten, welche eine solche Regulierung (sport-)ökonomisch rechtfertigen, durch die existierenden Finanzregeln auf europäischer und nationaler Ebene offenbar erfolgreich kontrolliert werden. Dazu reichen allerdings wohl bereits die mildesten und am wenigsten restriktiven der verschiedenen Regelsysteme und -elemente aus. Die wettbewerbsbeschränkenden und ökonomisch restriktiven Effekte der weitergehenden Regeln - wie der Break-Even-Regel oder Kaderkostenbegrenzungen - wären somit durch die Marktversagensproblematik nicht gerechtfertigt. Empirische Studien liefern zudem kaum Evidenz, dass sie weiterführenden Zielen (bspw. der Wettbewerbsausgeglichenheit) effektiv dienen würden. Vor diesem Hintergrund ist es bedenklich, dass die DFL gerade beschlossen hat, ihre Finanzregeln zukünftig noch stärker restriktiv und spürbar invasiver auszugestalten als bisher. Insbesondere die parallele Gültigkeit einer Kaderkostenbegrenzungsregel und der Investorenbegrenzungsregel ("50plus1-Regel") wird aus sport- und wettbewerbsökonomischer Perspektive kritisch gesehen.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/343550">
    <title>Die Diskussion um die 50plus1-Regel im deutschen Fußball zwischen Selbstregulierung und wettbewerbspolitischer Intervention</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/343550</link>
    <description>Title: Die Diskussion um die 50plus1-Regel im deutschen Fußball zwischen Selbstregulierung und wettbewerbspolitischer Intervention
Authors: Budzinski, Oliver
Abstract: Bereits seit einiger Zeit wird darüber diskutiert, ob die sog. 50plus1- Regel, mit welcher die Deutsche Fußball Liga die Ziele Vereinsprägung und Mitbestimmung im Profifußball erreichen möchte, konform zu den Wettbewerbsregeln ist oder einen wettbewerbsrechtlichen Verstoß darstellt. Dem entsprechend beschäftigt sich auch das Bundeskartellamt mit diesem Fall. Der vorliegende Beitrag fokussiert auf die Ausnahmen von der Regel und arbeitet aus (sport- und wettbewerbs-) ökonomischer Sicht heraus, dass selbst wenn man die 50plus1-Regel akzeptieren könnte, die relevanten Ausnahmen davon jedoch den Wettbewerb unbotmäßig verzerren würden. Angesichts der Zurückhaltung des Bundeskartellamts, hier mit einem formalen Beschluss zu intervenieren, untersucht der Beitrag weiterhin, welche Anreize und Möglichkeiten der Ligaverband als marktinterner Regulierer hat, die Ausnahmen wirksam und zeitnah abzuschaffen. Die ökonomische Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass wirksame Maßnahmen der Selbstregulierung nicht zu erwarten sind. Daher wird ein formales Eingreifen des Bundeskartellamts befürwortet.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/343554">
    <title>Schienenpersonenfernverkehr zwischen Wettbewerb und Flächenanbindung: Handelbare Trassencredits als Ordnungsrahmen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/343554</link>
    <description>Title: Schienenpersonenfernverkehr zwischen Wettbewerb und Flächenanbindung: Handelbare Trassencredits als Ordnungsrahmen
Authors: Schmal, Wolfgang Benedikt
Abstract: Im Schienenpersonenfernverkehr entstehen zunehmend neue Angebote auf nachfragestarken Verbindungen. Diese Entwicklung ist wettbewerbspolitisch zu begrüßen. Sie legt aber ein institutionelles Problem offen: Der Zugang zu besonders attraktiven Trassen ist bislang kaum systematisch mit den Netzbeiträgen anderer Fernverkehrsleistungen verknüpft. Der Beitrag entwickelt ein Trassencredit-System als regelgebundenen Allokationsrahmen: Für besonders knappe Premiumtrassen müssen Credits eingesetzt werden; netzergänzende Fernverkehrsleistungen erzeugen Credits. Bewertet werden ausschließlich objektivierbare Verkehrsleistungen, nicht die historischen Kosten eines etablierten Betreibers. Ordnungsökonomisch überführt das Modell eine bislang implizite Netzverantwortung in ein regulatorisch definiertes, handelbares Nutzungsrecht innerhalb einer regelgebundenen Wettbewerbsordnung. Seine Tragfähigkeit hängt davon ab, ob zwei Fehlerquellen institutionell beherrscht werden: die Marktmacht eines dominanten Anbieters im Creditmarkt und die Vereinnahmung der Bewertungsregel.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/343556">
    <title>Neither privacy nor competition? The economics of "freely given consent" in Article 5(2) DMA</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/343556</link>
    <description>Title: Neither privacy nor competition? The economics of "freely given consent" in Article 5(2) DMA
Authors: Färber, Nina Lena; Hey, Florian
Abstract: Article 5(2) of the Digital Markets Act (DMA) prohibits gatekeepers from combining personal data across core platform services unless end users consent within the meaning of the General Data Protection Regulation (GDPR). This paper argues that importing the GDPR's consent standard into a competition-driven provision produces a structurally mismatched regulatory design. Drawing on competition economics, we examine the underlying data combination rent and show that this rent, rather than raw data volume, constitutes the primary source of gatekeeper dominance. This rent is economically ambivalent: pro-competitive where combined data improves products, anti-competitive where it serves surplus extraction. Yet Article 5(2) DMA faces user-related constraints for acknowledging its economic ambivalence, because it rather restricts what is harmful only conditionally. We demonstrate that consent, when applied in markets characterized by pronounced power asymmetries, generates predictable welfare losses: entrenching incumbents, fragmenting data ecosystems, and reducing consumer welfare without effectively constraining the rent it targets. In particular, we argue that data-based payment constitutes an economically distinctive mode of exchange that, unlike monetary payment, does not directly deplete disposable income. The resulting two-fold regulatory impasse implies that neither widespread consent nor widespread refusal advances market contestability or data sovereignty. In response, we assess alternatives, including data fiduciaries, data intermediaries, and portability-based data markets, that target the data combination rent more directly. None dominates on all margins. The choice among imperfect institutions is comparative. We conclude that, if data combination is to be governed at all, effective regulation requires instruments calibrated to the economic structure of data-driven markets rather than to the individual autonomy framework of data protection regulation.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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