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    <title>EconStor Collection:</title>
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    <dc:date>2026-09-14T01:48:13Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/341329">
    <title>Ökonomische Einordnung flexibler Wohnformen</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/341329</link>
    <description>Title: Ökonomische Einordnung flexibler Wohnformen
Authors: Gréus, Christian; Gstrein, David; Günther, Aaron; Neumeier, Florian
Abstract: Das Segment Möbliertes Wohnen auf Zeit wächst. Sein quantitativer Umfang bleibt gemessen am gesamten Mietwohnungsbestand klein. Der Bestandsanteil liegt nur bei unter einem Prozent. Zugleich weist die Analyse zwar darauf hin, dass das Angebot in diesem Segment in Städten mit Mietpreisbremse stärker zunimmt als in Städten ohne Regulierung. Das Angebot an unbefristetem Mietwohnraum entwickelt sich dadurch aber nicht schwächer als in Städten ohne Mietpreisbremse, so dass es keine Belege für einen Verdrängungseffekt gibt. Ein großer Teil der Nachfrage ist arbeits- oder ausbildungsbedingt, kurzfristig und temporär. Die meisten Mietverhältnisse dauern nur wenige Monate. Auf Anbieterseite dominieren vor allem Flexibilität, Eigenbedarfsoptionen und die Vermeidung langfristiger Bindungen. Eine allgemeine Verschärfung der Regulierung scheint wenig geeignet, das Angebot am Mietmarkt zu vergrößern. Stattdessen verringert sie voraussichtlich das Angebot für mobile und kurzfristig suchende Haushalte, ohne im gleichen Umfang zusätzlichen Wohnraum im regulären Mietmarkt zu schaffen. Viele Wohnungen werden bei stärkeren Einschränkungen nicht dauerhaft vermietet, sondern stehen eher leer oder werden anderweitig genutzt. Wohnungspolitisch ist daher kein möglichst strenges, sondern ein möglichst treffsicheres Vorgehen geboten. Regulierung sollte gezielt dort ansetzen, wo temporäre Vermietung erkennbar der Umgehung bestehender Regeln dient. Gleichzeitig sollte sie jene Fälle schonen, in denen Wohnen auf Zeit einen realen, eigenständigen Bedarf deckt. Wer den Mietmarkt wirksam entlasten will, muss vor allem die strukturellen Ursachen der Knappheit adressieren: zu wenig Neubau, zu geringe Mobilität im Bestand und unzureichende Nutzung vorhandener Flächen. Nicht das Sondersegment ist das Kernproblem, sondern der Mangel an Wohnraum.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/341328">
    <title>Modellanalyse zu den makroökonomischen Auswirkungen einer Veränderung der Wochenarbeitszeit in Deutschland</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/341328</link>
    <description>Title: Modellanalyse zu den makroökonomischen Auswirkungen einer Veränderung der Wochenarbeitszeit in Deutschland
Authors: Bautz, David; Gödl, Maximilian; Wollmershäuser, Timo
Abstract: In der vorliegenden Studie wird im Rahmen einer Modellanalyse untersucht, mit welchen makroökonomischen Auswirkungen durch die Einführung einer Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich in Deutschland zu rechnen ist. Die Simulationen erfolgten in kalibrierten dynamischen Gleichgewichtsmodellen, die mit Suchfriktionen am Arbeitsmarkt, kollektiven Verhandlungen der Unternehmen (Arbeitgeber) und Haushalte (Arbeitnehmer) über Löhne und Arbeitszeit, abnehmender Grenzproduktivität der Arbeit und Fixkosten bei der Personaleinstellung wichtige Elemente des Arbeitsmarktmodells von Marimon und Zilibotti (2000) beinhalten. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Arbeitszeitverkürzungen mit makroökonomischen Kosten verbunden sind. Im Basisszenario ergibt sich im langfristigen Gleichgewicht nach der flächendeckenden Einführung der Viertagewoche und einem damit verbundenen Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit in allen Wirtschaftsbereichen um 8 Prozent ein gesamtwirtschaftlicher Produktionsverlust in der Größenordnung von 4 bis 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Arbeitszeitverkürzung verursacht makroökonomische Kosten, weil zum einen die negativen direkten Effekte der Arbeitszeitverkürzung der Vollzeitbeschäftigten stärker sein dürften als die positiven indirekten Effekte, die im Zusammenhang mit einer Ausweitung der Erwerbstätigkeit oder der wöchentlichen Arbeitszeit zu erwarten sind. Zum anderen entstehen die Kosten, weil ein Anstieg der Produktivität, der den Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden vollständig ausgleichen könnte, wenig plausibel erscheint.</description>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/341321">
    <title>Patentboxen zur Verbesserung der Standortattraktivität in Deutschland?</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/341321</link>
    <description>Title: Patentboxen zur Verbesserung der Standortattraktivität in Deutschland?
Authors: Czernich, Nina; Falck, Oliver; Fuest, Clemens
Abstract: Patentboxen sind ein steuerliches Instrument, das Unternehmen niedrigere Steuersätze auf Einkünfte aus geistigem Eigentum (z.B. Patente, Software) gewährt. Als Begründung werden häufig genannt, für Unternehmen Anreize für mehr Innovationsaktivitäten zu schaffen, mobile Investitionen anzuziehen sowie durch eine Differenzierung der Steuersätze auf mobilere Einkommensströme effizienter Steuereinnahmen zu erzielen. Derzeit gelten in 13 EU-Staaten und weiteren Ländern Patentboxregelungen. In Deutschland gibt es keine Patentbox; 2019 wurde die Forschungszulage eingeführt. Die empirische Literatur legt nahe, dass Patentboxen Wirkungen auf die reale wirtschaftliche Aktivität von ansässigen Unternehmen wie Forschung und Entwicklung (FuE), Investitionen und Beschäftigung haben können. Patentboxregelungen ohne Verpflichtung FuE vor Ort durchzuführen (ohne Nexus-Prinzip der OECD) führen zu Verlagerungen von Patenten und Gewinnverschiebungen. Da die steuerliche Vergünstigung von Schutzrechten für geistiges Eigentum abhängt, haben die Unternehmen vor allem einen Anreiz, die Zahl dieser Schutzrechte zu erhöhen, aber nicht unbedingt ihre FuE oder Innovationen. Es ist davon auszugehen, dass die Auswirkung einer Patentbox auf die FuE in Deutschland positiv, aber begrenzt wäre. Bezüglich der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ist zu beachten, dass bei hoch qualifizierten Beschäftigten in Deutschland derzeit von Vollbeschäftigung auszugehen ist. Insofern ist nicht zu erwarten, dass es zu einer Ausdehnung der Zahl der Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Beschäftigte kommt, sondern eher zu einer Verlagerung und einem "crowding-out" durch Lohneffekte. Insofern wäre die Einführung einer Patentbox in Deutschland primär als Maßnahme zu sehen, die Positionierung des Hochsteuerlandes Deutschlands im internationalen Steuerwettbewerb zu stärken und Gewinnverlagerungen ins Ausland einzudämmen.</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://hdl.handle.net/10419/341326">
    <title>Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems</title>
    <link>https://hdl.handle.net/10419/341326</link>
    <description>Title: Konzeption eines integrierten Sozialtransfersystems
Authors: Blömer, Maximilian; Eser, Eike Johannes; Fischer, Lilly; Peichl, Andreas
Abstract: Das deutsche Transfersystem, bestehend aus Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag, leidet unter Komplexität, hohen Grenzbelastungen und schwachen Erwerbsanreizen. Auf Basis des ifo-Mikrosimulationsmodells werden zwei Reformansätze analysiert: ein integriertes Transfersystem "aus einem Guss" sowie eine pragmatische Zwischenlösung mit der Zusammenlegung von Wohngeld und Kinderzuschlag. Beide Ansätze vereinfachen die Strukturen und verbessern die Hinzuverdienstmöglichkeiten, wobei das Transfersystem "aus einem Guss" die größeren Effekte erzielt, wenn der Transferentzug zielgerichtet und haushaltsspezifisch ausgestaltet wird: in der vorgestellten Variante steigt das Arbeitsangebot um 149.000 Vollzeitäquivalente, während sich nach Arbeitsangebotsreaktionen für den Staatshaushalt eine Entlastung von etwa 4,5 Mrd. Euro ergibt. Die Wohngeld-Kinderzuschlag-Integration bewirkt ebenfalls positive, wenn auch geringere Veränderungen.</description>
    <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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