<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  <title>EconStor Community: Johann Heinrich von Thünen Institute, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries</title>
  <link rel="alternate" href="https://hdl.handle.net/10419/55" />
  <subtitle>Johann Heinrich von Thünen Institute, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries</subtitle>
  <id>https://hdl.handle.net/10419/55</id>
  <updated>2026-10-31T03:08:58Z</updated>
  <dc:date>2026-10-31T03:08:58Z</dc:date>
  <entry>
    <title>Fachliche und konzeptionelle Weiterentwicklung des DVL-Punktemodells als Grundlage der GAP-Förderung ab 2028: Vorschläge für eine inhaltlich-konzeptionelle Erweiterung und Optimierung</title>
    <link rel="alternate" href="https://hdl.handle.net/10419/335015" />
    <author>
      <name>Horlitz, Thomas</name>
    </author>
    <author>
      <name>Pawletko, Karoline</name>
    </author>
    <author>
      <name>Röder, Norbert</name>
    </author>
    <author>
      <name>Birkenstock, Maren</name>
    </author>
    <author>
      <name>Krämer, Christine</name>
    </author>
    <author>
      <name>Schubert, Dirk</name>
    </author>
    <id>https://hdl.handle.net/10419/335015</id>
    <updated>2026-01-17T04:19:30Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Fachliche und konzeptionelle Weiterentwicklung des DVL-Punktemodells als Grundlage der GAP-Förderung ab 2028: Vorschläge für eine inhaltlich-konzeptionelle Erweiterung und Optimierung
Authors: Horlitz, Thomas; Pawletko, Karoline; Röder, Norbert; Birkenstock, Maren; Krämer, Christine; Schubert, Dirk
Abstract: Die vom Deutschen Verband für Landschaftspflege entwickelte "Gemeinwohlprämie" (GWP) soll Agrarzahlungen stärker an Umweltleistungen koppeln. Sie folgt fünf Prinzipien: (1) öffentliches Geld für öffentliche Leistungen, (2) Verbesserung des Zustandes der adressierten Umweltgüter / ökologische Wirksamkeit, (3) Freiwilligkeit / hoher Freiheitsgrad, (4) Einkommenswirksamkeit, (5) Einfachheit. Die Honorierung der Betriebe erfolgt über ein Punktesystem. Ausgehend vom bestehenden Maßnahmenkatalog werden Vorschläge gemacht, wie dieser erweitert werden sollte, um möglichst konsistent und zielgerichtet die unterschiedlichen Umweltgüter zu adressieren. Ferner wird untersucht, wie eine regionale Differenzierung des Maßnahmenkatalogs ausgestaltet sein könnte und welche Rolle die GWP in einem Modell übernehmen könnte, das die 1. und 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik in der Ausgestaltung von 2023 bis 2027 umfasst. Dabei reflektiert der Bericht den Stand der GAP und die Diskussionen um deren Weiterentwicklung bis zum Januar 2025. Die Analyse zeigt, dass viele Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen integriert werden können, ohne die Grundprinzipien der GWP zu verändern; andere Interventionen würden die Komplexität erhöhen. Auch die Honorierung der Standards des guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands (GLÖZ) und des ökologischen Landbaus sind grundsätzlich anschlussfähig. Eine Erweiterung des Maßnahmenkatalogs um die Schutzgüter Boden und Tierwohl sowie acht neue Maßnahmen werden vorgeschlagen. Für eine effektive und effiziente Ausgestaltung sind regional differenzierte Prämien und Auflagen sinnvoll. Bezüglich der Weiterentwicklung der GWP werden im vorliegenden Thünen Report eine Reihe von Fragen aufgeworfen. Diese betreffen das Gemeinwohlverständnis der GWP, das Maßnahmenangebot, die Honorierung der Maßnahmen, die Fristigkeit der Maßnahmen und die Rollenverteilung zwischen Bund und Ländern. Empfohlen werden die Beibehaltung des à-la-carte-Ansatzes, eine vorsichtige Prüfung der Einführung von Schwellenwerten und die strikte Trennung zwischen leistungsorientierter Punktelogik (GWP) und dem Ausgleich für erhöhten Aufwand und Einkommensverluste der AUKM. Mehrjährige Öko-Regelungen sind in der 1. Säule kaum realisierbar; ein säulenübergreifendes Budget müsste auf EU-Ebene geschaffen werden. Als pragmatischste Governance-Option sehen die Autoren ein "Regionalbudget 1. Säule" an. Unabhängig von der Systemintegration könnte das GWP-Punktemodell auch in der 2. Säule genutzt werden und Transparenz, Ambition und Akzeptanz erhöhen.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </entry>
  <entry>
    <title>Erhebung und Bereitstellung von Frühjahrs-Nmin-Werten für die Düngebedarfsermittlung in Deutschland: Gemeinsamkeiten und Unterschiede im föderalen System</title>
    <link rel="alternate" href="https://hdl.handle.net/10419/339577" />
    <author>
      <name>Löw, Philipp</name>
    </author>
    <author>
      <name>Brandes, Elke</name>
    </author>
    <author>
      <name>Eysholdt, Max</name>
    </author>
    <author>
      <name>Reuter, Tobias</name>
    </author>
    <author>
      <name>Zinnbauer, Maximilian</name>
    </author>
    <author>
      <name>Oltmanns, Renke</name>
    </author>
    <author>
      <name>Peters, Karen</name>
    </author>
    <author>
      <name>Schad, Philipp</name>
    </author>
    <author>
      <name>Fechner, Holger</name>
    </author>
    <author>
      <name>Jung, Stephan</name>
    </author>
    <author>
      <name>Langen, Matthias</name>
    </author>
    <author>
      <name>Gömann, Horst</name>
    </author>
    <author>
      <name>Kalmbach, Sarah</name>
    </author>
    <author>
      <name>Offenberger, Konrad</name>
    </author>
    <author>
      <name>Sperger, Christian</name>
    </author>
    <id>https://hdl.handle.net/10419/339577</id>
    <updated>2026-04-04T03:31:28Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Erhebung und Bereitstellung von Frühjahrs-Nmin-Werten für die Düngebedarfsermittlung in Deutschland: Gemeinsamkeiten und Unterschiede im föderalen System
Authors: Löw, Philipp; Brandes, Elke; Eysholdt, Max; Reuter, Tobias; Zinnbauer, Maximilian; Oltmanns, Renke; Peters, Karen; Schad, Philipp; Fechner, Holger; Jung, Stephan; Langen, Matthias; Gömann, Horst; Kalmbach, Sarah; Offenberger, Konrad; Sperger, Christian
Abstract: Der verfügbare Stickstoff im Boden - der sogenannte Nmin-Wert - ist eine wichtige Größe zur Ermittlung des Düngebedarfs für Stickstoff und ist nach § 4 der Düngeverordnung bei der Düngebedarfsermittlung auf Ackerflächen verpflichtend zu berücksichtigen. Im Rahmen des Begleitarbeitskreises des Monitorings zur Wirkung der Düngeverordnung auf das Grundwasser und die Oberflächengewässer (Wirkungsmonitoring) wurde, geleitet vom Thünen-Institut und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eine Unterarbeitsgruppe "UAG-Nmin" eingerichtet, die sich mit der Bereitstellung und Vergleichbarkeit von behördlichen Richtwerten für mineralischen, pflanzenverfügbaren Stickstoff im Boden im Frühjahr (im Folgenden auch Nmin-Richtwerte) beschäftigte. Dazu wurde zunächst ein Fragebogen an die zuständigen Behörden der Bundesländer verschickt, um Informationen über die jeweils angewandten Verfahren zur Erhebung und Bereitstellung dieser Werte zu sammeln. Anschließend fand im Februar 2025 ein eintägiger Workshop im Rahmen der UAG statt. Ziel war es, die Ergebnisse zum Status quo vorzustellen, Unterschiede zwischen den Bundesländern und Herausforderungen zu diskutieren und mögliche Verbesserungsansätze zu entwickeln. Die Auswertungen zeigten deutliche Unterschiede in den Nmin-Richtwerten sowohl zwischen den Bundesländern als auch über die Jahre hinweg. Diese Schwankungen sind vor allem auf klimatische Bedingungen und Prozesse wie die Mineralisation zurückzuführen. Zusätzlich wurden systematische Abweichungen an Ländergrenzen festgestellt. Diese sind nicht allein durch Standortfaktoren, sondern auch durch unterschiedliche Vorgehensweisen bei Probenahme und Bereitstellung von Richtwerten erklärbar. Die größten Unterschiede zwischen den Vorgehensweisen in den Bundesländern ergeben sich aus der zeitlichen Abstimmung der Beprobung, der Anzahl und Dichte der Proben sowie aus methodischen Details in Analytik und Berechnung, insbesondere bei der dritten Tiefenstufe (60-90 cm). Abgestimmte Beprobungszeiträume könnten die Vergleichbarkeit der Daten verbessern. Auch eine Vereinheitlichung der Beprobungsdichte und der analytischen Verfahren erscheint zielführend, um systematische Diskrepanzen zu verringern. Für die landwirtschaftliche Praxis ergeben sich daraus verschiedene Implikationen. Die unterschiedlichen Vorgehensweisen zwischen den Bundesländern erschweren die Vergleichbarkeit der (kulturspezifischen) Nmin- Richtwerte und folglich auch der Düngebedarfsermittlung. Besonders für Betriebe, deren Flächen über Landesgrenzen hinweg verteilt sind, kann dies zu stark abweichenden Ergebnissen bei der Ermittlung des Stickstoffdüngebedarfs unter Berücksichtigung von Richtwerten führen. Letztlich resultieren daraus ungleiche Wettbewerbsbedingungen sowie eine je nach Vorgehensweise potenziell weniger oder stärker restriktive Düngeregulierung und damit unterschiedliche Umweltwirkungen. Auch im Rahmen des Wirkungsmonitorings spielen Nmin-Werte eine wichtige Rolle bei der Modellierung regionaler Stickstoffbilanzen und der Stickstoffeinträge in die Gewässer. Es zeigt sich, dass Nährstoffbilanz- Modellierungen auf Datengrundlage der aktuellen Erhebungs- und Bereitstellungspraxis grundsätzlich möglich sind, allerdings würde eine stärkere Harmonisierung die Effizienz, Transparenz und Praxistauglichkeit deutlich erhöhen. Langfristig ist für das Wirkungsmonitoring vorgesehen, auf den landwirtschaftlichen Betrieben gemessene Nmin-Daten einzubeziehen, wofür jedoch rechtliche Anpassungen notwendig sind. Mit der vom Thünen-Institut entwickelten Schablone zur Bereitstellung behördlicher Nmin-Werte liegt nun erstmals ein einheitliches Format vor, das von den Ländern positiv bewertet wurde und einen wichtigen Schritt zu einer effizienteren und verlässlicheren Düngebedarfsermittlung darstellen kann. Parallel dazu bieten alternative Ansätze wie regressionsbasierte Berechnungen Potenziale, die eine Düngebedarfsermittlung vor Vegetationsbeginn ermöglichen und Zeit- sowie Kostenaufwand in der Praxis erheblich reduzieren könnten.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </entry>
  <entry>
    <title>Atlas of charcoal: Wood identification of charcoal products traded on the European market</title>
    <link rel="alternate" href="https://hdl.handle.net/10419/340153" />
    <author>
      <name>Zemke, Valentina Theresia</name>
    </author>
    <author>
      <name>Koch, Gerald</name>
    </author>
    <author>
      <name>Haag, Volker</name>
    </author>
    <id>https://hdl.handle.net/10419/340153</id>
    <updated>2026-04-25T03:32:16Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Atlas of charcoal: Wood identification of charcoal products traded on the European market
Authors: Zemke, Valentina Theresia; Koch, Gerald; Haag, Volker
Abstract: The globally increasing production of charcoal, particularly in (sub-) tropical regions with a high risk of illegal deforestation, necessitates extensive protective measures. In Europe, these measures are implemented within the framework of the European Union Deforestation Regulation (EUDR; Regulation (EU) 2023/1115), which prohibits the import and sale of commodities originating from deforested land (cut-off date: 31 December 2020). Under the EUDR, large enterprises (from 30 December 2026) and micro- and small enterprises (from 30 July 2027) are obliged to conduct a due diligence procedure when placing their products on the European market for the first time, thereby ensuring that charcoal and briquettes originate from legal production throughout the entire supply chain and fully comply with the requirements of the EUDR (European Commission, 2025; European Parliament, 2025). As part of the implementation of the EUDR, wood identification is employed, among other measures, to verify declared wood compositions in barbecue charcoal products and to support assessments under species protection legislation, including the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES). To facilitate this process, an atlas for the identification of wood species in charcoal was developed at the Thünen Institute of Wood Research using 3D reflected-light microscopy. This atlas contains a selection of wood species from different climatic regions, since Europe imports a large part of its growing demand for charcoal from non-European countries (FAO, 2024). References for a total of 34 wood species are compiled in a microphotographic atlas that illustrates the structural changes in wood tissue resulting from the carbonization process and documents the associated adaptions in preparation and microscopy techniques. The feature list for the identification of hardwoods (according to IAWA, 1989) is supplemented with example micrographs of charred structural features. In addition, important guidance is provided on the use of quantitative data, as charcoal exhibits substantial dimensional shrinkage. Features whose observation in carbonized wood is limited or not possible are also systematically listed. Overall, this comprehensive information contributes to avoiding incorrect processes in charcoal identification and to increasing the success rate of reliable identification at the genus and/or species level.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </entry>
  <entry>
    <title>Verdichtung des Stichprobengitters der Waldzustandserhebung ermöglicht robustere Aussagen zu Nebenbaumarten und Schadursachen</title>
    <link rel="alternate" href="https://hdl.handle.net/10419/340158" />
    <author>
      <name>Knapp, Nikolai T.</name>
    </author>
    <author>
      <name>Dietrich, Viktoria</name>
    </author>
    <author>
      <name>Dühnelt, Petra-Elena</name>
    </author>
    <author>
      <name>Bielefeldt, Judith</name>
    </author>
    <author>
      <name>Wellbrock, Nicole</name>
    </author>
    <id>https://hdl.handle.net/10419/340158</id>
    <updated>2026-04-25T03:32:31Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Verdichtung des Stichprobengitters der Waldzustandserhebung ermöglicht robustere Aussagen zu Nebenbaumarten und Schadursachen
Authors: Knapp, Nikolai T.; Dietrich, Viktoria; Dühnelt, Petra-Elena; Bielefeldt, Judith; Wellbrock, Nicole
Abstract: In der Waldzustandserhebung (WZE) wird jedes Jahr die Vitalität der wichtigsten Waldbaumarten erfasst, um deren langjährige Entwicklung zu dokumentieren und mögliche Schäden, welche sich in erhöhter Kronenverlichtung äußern, erkennen zu können. Die Ansprache der Bäume findet hierzu an Stichprobenpunkten statt, die in einem regelmäßigen Gittermuster über Deutschland verteilt angeordnet sind. Für den Waldzustandsbericht der Bundesregierung wurden in der Vergangenheit ausschließlich Daten von Stichprobenpunkten ausgewertet, welche im Abstand von 16 km voneinander entfernt liegen, auf dem sogenannten 16×16-Gitter. Die Bundesländer erheben in der Regel für ihre Waldzustandsberichte Daten von zusätzlichen Flächen auf einem dichteren Stichprobengitter, dem sogenannten 8×8-Gitter. Diese 8×8-Daten liegen dem Bund allerdings für die Vergangenheit nur für ausgewählte Jahre vor, in denen auf diesem Gitter auch die Bodenzustandserhebung (BZE) stattgefunden hat. Zukünftig soll der Waldzustandsbericht des Bundes alle 8×8-Daten berücksichtigen. Durch den größeren Stichprobenumfang sollen die Schätzfehler reduziert werden, um insbesondere robustere Aussagen über die weniger häufig vorkommenden Nebenbaumarten und über die wichtigsten Schadursachen machen zu können. Wichtigste Schätzgrößen für die einzelnen Baumarten sind die mittlere Kronenverlichtung, der Anteil der Waldfläche mit deutlicher Kronenverlichtung über 25% und der Anteil der Waldfläche, der von einer bestimmten Schadursache betroffen ist. Die Schätzunsicherheiten für diese Größen können jeweils als Standardfehler angegeben werden. Bei der Berechnung der Standardfehler müssen allerdings einige Aspekte des Stichprobendesigns berücksichtigt werden. Zum einen handelt es sich um eine Klumpenstichprobe und zum zweiten müssen die Stichprobenpunkte verschieden stark gewichtet werden, da die räumliche Anordnung der Punkte auf dem 8×8-Gitter in einigen Bundesländern variiert. Hierfür wird ein räumliches Gewichtungsverfahren basierend auf einer Voronoi-Kachelung eingeführt. Anhand der vorliegenden 8×8-Daten aus den Jahren der BZE, 2006-2008 und 2022-2024, wurde analysiert wie sich die Ergebnisse, abhängig davon, ob nur 16×16-Daten oder ob alle 8×8-Daten in die Auswertung einfließen, unterscheiden. Dabei zeigte sich insbesondere bei den Nebenbaumarten, dass sich die Standardfehler der Schätzungen mit der umfassenderen Datengrundlage des 8×8-Gitters reduzieren. In einzelnen Fällen lagen die 16×16-Werte auch merklich neben den 8×8-Werten. Insgesamt zeigte sich für die überwiegende Mehrheit der Baumarten für den Zeitraum 2022-2024 eine Verschlechterung im Kronenzustand gegenüber 2006-2008. Für welche Baumarten man diese Verschlechterung als statistisch signifikant bezeichnen kann, wurde anhand der Konfidenzintervalle der Schätzwerte bestimmt. Anhand der 8×8-Daten lassen sich für eine größere Anzahl von Baumarten signifikante Verschlechterungen feststellen, als mit den 16×16-Daten. Die wichtigsten Schadursachen unterscheiden sich von Baumart zu Baumart und verschiedene Schadursachen zeigen sehr unterschiedliche zeitliche Verläufe. Auch hier helfen die zusätzlichen Daten des 8×8-Gitters die Standardfehler zu reduzieren und höhere Schätzgenauigkeiten zu erzielen. Die Studie dokumentiert das Gewichtungs- und Berechnungsverfahren für Schätzwerte und Standardfehler für die Ergebnisse der Waldzustandserhebung. Sie verdeutlicht die Vorteile der Berücksichtigung aller Daten des 8×8-Gitters für bundesweite Aussagen über den Waldzustand. Eine genauere Erfassung von Vitalitätstrends auch für weniger häufige Baumarten ist vor allem angesichts des voranschreitenden Klimawandels und der nötigen Waldanpassung von großem Interesse.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
  </entry>
</feed>

