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  <title>EconStor Collection:</title>
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  <id>https://hdl.handle.net/10419/173286</id>
  <updated>2026-11-06T13:41:27Z</updated>
  <dc:date>2026-11-06T13:41:27Z</dc:date>
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    <title>Mehrheit sieht würdevolles Leben erst oberhalb von 2 000 Euro netto: Und damit klar über dem staatlichen Existenzminimum</title>
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      <name>Schupp, Jürgen</name>
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      <name>Zinn, Sabine</name>
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    <updated>2026-03-28T02:10:05Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Mehrheit sieht würdevolles Leben erst oberhalb von 2 000 Euro netto: Und damit klar über dem staatlichen Existenzminimum
Authors: Schupp, Jürgen; Zinn, Sabine
Abstract: 2. März 2026 - Die Bundesregierung hat im Dezember 2025 einen Gesetzentwurf zur Reform des Bürgergelds verabschiedet, der eine Umgestaltung hin zu einer neuen Grundsicherung vorsieht. Der Entwurf befindet sich seitdem im parlamentarischen Verfahren und wird im Bundestag beraten. Damit rückt erneut die Frage in den Fokus, welches Einkommen in Deutschland als ausreichend gilt, um ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Eine aktuelle Kurzbefragung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt: Zwar bewertet die Mehrheit der Befragten ihr Haushaltsnettoeinkommen als ausreichend, doch empfinden es Menschen mit weniger als 2000 Euro monatlich als unzureichend, um ein würdevolles Leben zu führen.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Beitragsjahre als Kriterium für Renteneintritt würde neue Ungleichheiten schaffen - und das eigentliche Problem nicht lösen</title>
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      <name>Döhler, Niklas</name>
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      <name>Gehlen, Annica</name>
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      <name>Geyer, Johannes</name>
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      <name>Haan, Peter</name>
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      <name>Harder, Lukas</name>
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    <updated>2026-06-10T10:49:27Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Beitragsjahre als Kriterium für Renteneintritt würde neue Ungleichheiten schaffen - und das eigentliche Problem nicht lösen
Authors: Döhler, Niklas; Gehlen, Annica; Geyer, Johannes; Haan, Peter; Harder, Lukas
Abstract: In der rentenpolitischen Debatte gewinnt ein aktueller Vorschlag viel Zuspruch: das Renteneintrittsalter an die Zahl der geleisteten Beitragsjahre zu koppeln. Als Kriterium für den Renteneintritt werden in der Regel 45 Beitragsjahre genannt. Die Idee dahinter ist intuitiv einleuchtend: Wer früh berufstätig war und lange eingezahlt hat, soll auch früher in Rente gehen dürfen. Doch so plausibel diese Logik auf den ersten Blick erscheint, so komplex sind die Fragen, die sich für eine Umsetzung ergeben würden. Entscheidend ist, welche Zeiten überhaupt als anrechenbare Wartezeiten gelten. Denn Versicherungsbiografien verlaufen selten geradlinig. Für viele Versicherte wechseln sich Erwerbsphasen mit Zeiten der Arbeitslosigkeit, Krankheit, Kindererziehung oder Pflege ab. Um diese Vielfalt näher zu beleuchten, betrachtet diese Kurzstudie empirische Versicherungszeiten nach verschiedenen rentenrechtlichen Definitionen für die Geburtskohorte 1957. Die Analyse der Versicherungsdaten zeigt, dass unter der aktuellen Definition der Wartezeit von 45 Jahren nur 40 Prozent der Versicherten dieses Jahrgangs die 45-Jahres-Schwelle bis zum Renteneintritt erreicht hatten. Würde man diese Schwelle für alle Versicherten verbindlich einführen, würden vor allem zwei Gruppen erst später als bisher in Rente gehen können: einerseits Akademiker*innen, die später ins Erwerbsleben eintreten, andererseits Personen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien. Zu letzteren zählen insbesondere Frauen mit Kindern und Personen mit Phasen längerer Arbeitslosigkeit.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Die meisten KI geben fundierte und ausgewogene Politikempfehlungen, nur Elon Musks KI SuperGrok empfiehlt die AfD</title>
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      <name>Fratzscher, Marcel</name>
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    <updated>2026-07-16T14:03:37Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Die meisten KI geben fundierte und ausgewogene Politikempfehlungen, nur Elon Musks KI SuperGrok empfiehlt die AfD
Authors: Fratzscher, Marcel
Abstract: Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich für immer mehr Menschen rasant zu einer wichtigen, wenn nicht dominanten Informationsquelle - nicht nur im täglichen Leben, sondern auch bei politischen Informationen. Damit können KI-Chatbots die politische Meinungsbildung und womöglich auch die Wahlergebnisse in Demokratien erheblich beeinflussen. Aber wie politisch neutral sind KI-Chatbots? Basieren ihre Informationen auf den bestmöglichen Quellen und einer ausgewogenen Analyse? Oder werden sie von Eigentümern und Betreibern möglicherweise als Instrument politischer Einflussnahme genutzt? Die Analyse der Aussagen von fünf KI-Chatbots zur künftigen Bundesregierung und zur Landesregierung in Sachsen-Anhalt zeigen: Die Resultate von SuperGrok, dem Chatbot von Elon Musks xAI, unterscheiden sich stark und grundlegend von den Einschätzungen der anderen vier untersuchten Chatbots. Für knapp die Hälfte aller wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Indikatoren bewertet SuperGrok die AfD - sowohl für Deutschland als auch für Sachsen-Anhalt - als die effektivste und erfolgreichste künftige Regierung, stützt sich dabei aber überwiegend auf AfD-Quellen. Dies deutet auf eine bewusste, wenn nicht sogar absichtliche Verzerrung hin.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Sachsen-Anhalt zeigt das AfD-Paradox: Strukturschwache AfD-Hochburgen würden unter ihrer Politik am stärksten leiden</title>
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      <name>Fratzscher, Marcel</name>
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    <id>https://hdl.handle.net/10419/343153</id>
    <updated>2026-08-27T13:51:38Z</updated>
    <published>2026-01-01T00:00:00Z</published>
    <summary type="text">Title: Sachsen-Anhalt zeigt das AfD-Paradox: Strukturschwache AfD-Hochburgen würden unter ihrer Politik am stärksten leiden
Authors: Fratzscher, Marcel
Abstract: Im September 2026 wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die AfD hat gute Chancen, stärkste Kraft zu werden. Doch was würden weniger Europa, weniger Zuwanderung und geringere öffentliche Investitionen für die Menschen bedeuten? Diese Kurzstudie belegt ein AfD-Paradox: Regionen, die überproportional stark für die AfD stimmen, leiden deutlich stärker unter einer AfD-Politik als andere. Obwohl vieles an der Unzufriedenheit der Menschen in starken AfD-Regionen verständlich ist, würden sie sich mit der Wahl der AfD selbst am meisten schaden. Das gilt nirgendwo mehr als in Sachsen-Anhalt. Durch die von der AfD geforderte Politik - den Austritt aus Euro und EU, Abschottung und einen Stopp der Zuwanderung sowie massive staatliche Kürzungen - würden Menschen dort im Durchschnitt jährlich rund 1.600 Euro pro Kopf an Einkommen verlieren; zudem könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Die Einkommensverluste durch eine AfD-Politik könnten in Sachsen-Anhalt bis zu doppelt so hoch ausfallen wie im Bundesdurchschnitt. Die Gefahr einer Abwärtsspirale ist groß. Unzufriedenheit treibt die Unterstützung für die AfD, was wiederum die Lebenssituation weiter verschlechtert. Eine hoffnungsvolle Perspektive: Gelingt es, neue Zukunftschancen zu schaffen, kann aus der Abwärts- eine Aufwärtsspirale werden. Denn diese Kurzstudie zeigt auch, dass AfD-Wähler*innen, gerade im Osten, auf Veränderungen reagieren. Die deutsche Geschichte belegt es: Die 1990er und 2000er Jahre waren gerade in den ostdeutschen Ländern Jahrzehnte der Stärkung der Demokratie, des wachsenden Wohlstands und sozialer Teilhabe.</summary>
    <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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